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„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ - 54. Aktion Dreikönigssingen
Am 06. + 07. Januar 2012 waren unsere Sternsinger bei Wind und Regen auch in diesem Jahr wieder in unseren Pfarreiengemeinden unterwegs.
Die Sternsinger unterstützen als Beispielland in Nicaragua unter anderem Projekte, in denen Kinder sich für ihre Rechte einsetzen. Sie werden „stark“ und selbstbewusst gemacht, um sich vor Übergriffen schützen zu können. mehr...
Unsere Sternsinger werden von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt. Z.B. die Sternsinger aus Völkersweiler, Gossersweiler und Stein werden vor vor ihrem Gang von Haus zu Haus in der Kirche St. Cyriakus in Gossersweiler von Diakon Wilhelm gesegnet. Den Menschen, die sie einlassen, sagen die Sternsinger ein Gedicht auf. Dann schreiben sie an die Haustüren oder die Türbalken mit geweihter Kreide die traditionelle Segensbitte C+M+B mit der jeweiligen Jahreszahl. Auf Wunsch wird auch eine beschriftete selbstklebende Folie mit der Segensbitte angebracht.
In Deutschland und der Schweiz wird von den veranstaltenden Organisationen die Schreibweise 20*C+M+B+12 empfohlen. Diese Schreibweise hat laut Kindermissionswerk folgende Bedeutung: ein Stern für den Stern von Bethlehem und die drei Kreuze für den Dreifaltigen Gott: Vater, Sohn und Hl. Geist. Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B wird offiziell spätestens seit den 1950er Jahren als Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ (= „Christus segne dieses Haus“) gedeutet. Diese früher als Bannmittel, heute als Segensbitte geltende Formel soll den Segen Gottes auf das Haus und seine Bewohner herabrufen und sie vor Unglück schützen. Frühere Quellen dieser Deutung fehlen; in älteren volkskundlichen Abhandlungen herrscht die Deutung der Buchstaben als Initialen der drei Könige vor.
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