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Chronologische Papstliste
Wissenswertes zum Thema Papst Pontifikat ist die Bezeichnung für Amt, Amtszeit und Würde eines Pontifex. Das Wort Pontifex ist abgeleitet vom lateinischen Pontifex, eigentlich als "Brückenbauer" zu übersetzen, und wurde verwendet als Bezeichnung für ein Mitglied des Kollegiums der Pontifices, das heißt eines Kollegiums von Priestern, denen ursprünglich die Unterhaltung der Tiberbrücke im alten Rom oblag, und später die Aufsicht über das ganze Religionswesen übertragen wurde. Heute werden im allgemeinen Amt und Amtszeit eines Papstes als Pontifikat bezeichnet. Papstname Pontifikat (von bis) Bemerkung Petrus 33 - 67 Das Zweite Konzil von Nicäa wurde von Kaiserin Irene im Jahr 787 in der kleinen Stadt Nicäa (heute İznik/Türkei) bei Konstantinopel einberufen. Es erlaubte im Bilderstreit die Verehrung, jedoch nicht die Anbetung von Ikonen, allerdings nur unter bestimmten Auflagen. Dabei schloss es sich im wesentlichen der Argumentation des Johannes von Damaskus an. Das Anti-Ikonen-Konzil von 754 erklärte es für ungültig. Das Konzil gilt bei der Katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche als siebentes Ökumenisches Konzil. Im Protestantismus werden seine Beschlüsse sehr verschieden beurteilt, von grundsätzlicher Anerkennung bis hin zu offener Ablehnung. Das erste Konzil von Konstantinopel, das zweite ökumenische Konzil, fand 381 statt. Dort wurde endgültig über den Arianischen Streit entschieden. Es nahmen 150 Bischöfe teil. Zuerst hatte Meletius von Antiochia den Vorsitz, nach seinem Tod Gregor von Nazian, damals Patriarch von Konstantinopel. Dem ersten Konzil von Konstantinopel wird auch das nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis zugeschrieben. Das zweite Konzil von Konstantinopel (das fünfte ökumenische Konzil) fand 553 unter dem Vorsitz von Eutychius, Patriarch von Konstantinopel, statt, um gewisse Fragen zu lösen, die aus der Entscheidung des Konzils von Chalkedon entstanden waren - den so genannten Dreikapitelstreit. Das Konzil verwarf dabei drei ältere christliche Schriften als im Irrtum befindlich, da sie im wesentlichen nestorianischer Natur seien, ohne jedoch deren Autoren als Ketzer zu bezeichnen. Einberufen wurde es von Kaiser Justinian I. Dieses Konzil -- eventuell auch erst eine kurz darauf stattfindende Anschlussveranstaltung -- hat auch, nebenbei, die Präexistenz der Seele verurteilt, die von Origenes und einigen seiner Schüler postuliert worden war. Dieses Konzil hat aber nicht, wie oft fälschlicherweise behauptet wird, die Reinkarnation verurteilt - Reinkarnation wird in den Akten überhaupt nicht erwähnt. Das dritte Konzil von Konstantinopel (das sechste ökumenische Konzil) fand 680-681 statt. Es setzte sich mit dem Monotheletismus auseinander. Unter anderem wurde über Papst Honorius I. wegen seiner nachgiebigen Haltung gegenüber den Monotheleten posthum das Anathema verhängt. Nach Auslegung der Orthodoxe Kirchen war das Konzil im Trullo 691 am gleichen Ort eine Fortsetzung des dritten Konzil von Konstantinopel. Das vierte Konzil von Konstantinopel von 869-870, für die katholische Kirche das achte ökumenische Konzil, wird nur von der katholischen Kirche anerkannt. Es ging dabei um den Streit zwischen dem byzantinischen Patriarchen Photius I. und dem Papst Nikolaus I., das Konzil, an dem nur sehr wenige Bischöfe teilnahmen, exkommunizierte und verbannte Photius. Dieses Konzil wird von der katholischen Kirche als achtes Ökumenisches Konzil gezählt, von der orthodoxen Kirche aber abgelehnt. 879 gab es ein weiteres Konzil in Konstantinopel, wo Photius wieder voll rehabilitiert wurde - unter Zustimmung von Papst Johannes VIII.. An diesem Konzil gab es auch einen Kompromiss bezüglich päpstlichem Jurisdiktionsprimat: Die Jurisdiktion des Papstes wurde für den Westen voll anerkannt, für den Osten das Ehrenprimat des Bischofs von Rom, aber ohne Jurisdiktion über andere Patriarchate. Das 879er-Konzil wird von einigen Vertretern der östlich-orthodoxen Kirche ihrerseits als achtes ökumenisches Konzil gezählt. Von der katholischen Kirche wurde es 200 Jahre lang akzeptiert, seit Gregor VII. wird es jedoch abgelehnt. Beide Konzilien haben jedoch die Dogmen des zweiten Konzils von Nicäa voll akzeptiert und dieses Konzil als siebtes ökumenisches Konzil gezählt. Konzil von Ephesos Der dritte allgemeine Konzil der Kirche (3. Ökumenisches Konzil) vom 22. Juni bis 31. Juli 431 n. Chr. wurde von dem oströmischen Kaiser Theodosius II. in der kleinasiatischen Stadt Ephesos einberufen. Anwesend waren rund 250 Väter. Das Konzil von Chalcedon fand vom 8. Oktober bis zum 1. November 451 in Chalcedon, einer Stadt in Bithynien in Kleinasien, statt. Es war das vierte der ersten sieben Ökumenischen Konzile der Alten Kirche. Seine dogmatischen Definitionen werden in der römisch-katholischen Kirche und den östlich-orthodoxen Kirchen als unfehlbar anerkannt (die auf das siebte Konzil folgenden Konzile gelten nur in der römisch-katholischen Kirche als unfehlbar); sie sind auch Lehrgrundlage in den evangelischen und anglikanischen Kirchen. Das Konzil von Chalcedon entschied den lange und erbittert geführten Streit um das Verhältnis zwischen der göttlichen und der menschlichen Natur in Jesus Christus. Gegen den Monophysitismus auf der einen und den Nestorianismus auf der anderen Seite definierte es Christus als wahren Gott (Gott der Sohn als zweite Person der Dreifaltigkeit) und wahren Menschen zugleich, und zwar "unvermischt und ungetrennt" (vgl. Menschwerdung Gottes). Das christologische Bekenntnis des Konzils von Chalcedon setzt den Rahmen für alle weiteren Entwicklungen der Christologie:In der Nachfolge der heiligen Väter also lehren wir alle übereinstimmend, unseren Herrn Jesus Christus als ein und denselben Sohn zu bekennen: derselbe ist vollkommen in der Gottheit und derselbe ist vollkommen in der Menschheit: derselbe ist wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch aus vernunftbegabter Seele und Leib; derselbe ist der Gottheit nach dem Vater wesensgleich und der Menschheit nach uns wesensgleich, in allem uns gleich außer der Sünde; derselbe wurde einerseits der Gottheit nach vor den Zeiten aus dem Vater gezeugt, andererseits der Menschheit nach in den letzten Tagen unsertwegen und um unseres Heiles willen aus Maria, der Jungfrau (und) Gottesgebärerin, geboren; ein und derselbe ist Christus, der einziggeborene Sohn und Herr, der in zwei Naturen unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar erkannt wird, wobei nirgends wegen der Einung der Unterschied der Naturen aufgehoben ist, vielmehr die Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen gewahrt bleibt und sich in einer Person und einer Hypostase vereinigt; der einziggeborene Sohn, Gott, das Wort, der Herr Jesus Christus, ist nicht in zwei Personen geteilt oder getrennt, sondern ist ein und derselbe, wie es früher die Propheten über ihn und Jesus Christus selbst es uns gelehrt und das Bekenntnis der Väter es uns überliefert hat. Das Konzil von Chalcedon führte zum Schisma zwischen der Reichskirche (später orthodoxe und römisch-katholische Kirche) und altorientalischen Kirchen. Der Erste Kreuzzug war ein christlicher Kriegszug zur Eroberung Palästinas von den Moslems, zu dem Papst Urban II. im Jahre 1095 aufrief. Er begann im darauf folgenden Jahr und endete 1099 mit der Einnahme Jerusalems durch ein Kreuzritterheer. Das 1. Laterankonzil fand 1123 unter Vorsitz Papst Kalixt II. im Lateran im Rom statt und war damit das erste Konzil in Westeuropa. Es was das 9. ökumenische Konzil römisch-katholischer Zählung. Die Anzahl der Teilnehmer wird heute zwischen 300 und 1000 Teilnehmern geschätzt. Es den beendete Investiturstreit zwischen geistlicher und weltlicher Macht und verurteilte die Simonie. Das 2. Laterankonzil fand 1139 im Lateran in Rom als das 10. ökumenische Konzil römisch-katholischer Zählung unter Vorsitz Papst Innozenz II. mit etwa 1000 Teilnehmern. statt. Das Konzil versuchte, ein aktuelles Schisma (Gegenpapst Anaklet II.) zu überwinden und beschloss den Zölibat für Priester. Es exkommunizierte Roger II. von Sizilien. Das 3. Laterankonzil fand im März 1179 als das 11. ökumenische Konzil unter Vorsitz Papst Alexander III. mit 302 Bischöfen statt. Das Konzil entfernte die letzten Anhänger des Gegenpapstes, stellte die Waldenser unter Beobachtung und die Katharer als Häretiker in den Bann und drängte auf die Wiederherstellung der kirchlichen Disziplin. Die weltlichen Herren rief es unter Zusicherung von Ablass zum bewaffneten Vorgehen gegen Häretiker auf. Drei Sitzungen wurden gehalten, am 5., 14. und 19. März, 72 Kanones wurden verabschiedet. Die wichtigsten waren: Canon 1, um Schismen in Zukunft zu verhindern, sollten nur Kardinäle das Recht der Papstwahl haben; eine Zweidrittelmehrheit sei dazu erforderlich. Wenn ein Kandidat mit geringerer Stimmenzahl sich zum Papst erklärt, würden er und seine Unterstützer exkommuniziert. Canon 2 annulliert die Ordinationen durch die Häresiarchen Octavian (Gegenpapst Victor IV.) und Johann v. Struma. Canon 3 legt das Mindestalter für Bischöfe auf 30 Jahre fest. Canon 7 verbot Gebühren für Beerdigung, Segnung und die Verwaltung der Sakramente (siehe Simonie). Canon 9 erinnerte die Ritterorden (Tempelritter und Hospitalorden) an die Beobachtung der kanonischen Regeln. Canon 11 verbot Klerikern den Empfang von Frauen in ihren Häusern bzw. den Besuch von Nonnenklöstern. Canon 19 stellte die unter die Strafe der Exkommunikation, die Gebühren für Kirchen und Priester ohne die Zustimmung des Klerus erhoben. Canon 24 verbot die Belieferung der Sarazenen mit Material für den Galeerenbau. Canon 27 schrieb die Unterdrückung der Häresie vor. Das 4. Laterankonzil ist das bedeutendste Konzil des Mittelalters. Es wurde durch die Bulle Vineam Domini Sabaoth von Papst Innozenz III. vom 19. April 1213 einberufen und fand im November 1215 im römischen Lateran statt. Es war das 12. ökumenisch Konzil der katholischen Kirche. Wegen seiner breiten Teilnehmerschaft wird es auch "Allgemeines Laterankonzil" genannt: anwesend waren einundsiebzig Patriarchen und Metropoliten, einschließlich der (lateinischen) Patriarchen von Konstantinopel (wegen der Kreuzzugseroberung Konstantinopels 1204 blieben so gut wie alle Griechen fern) und Jerusalem, 412 Bischöfe und 900 Äbte und Priores. Die Patriarchen von Antiochia und Alexandria waren durch Abgesandte vertreten, ebenso Kaiser Friedrich II. Kaiser Heinrich Latin von Konstantinopel und die Könige von Frankreich, England, Aragon, Ungarn, Zypern, und Jerusalem. Die Zahl der westlichen Abgesandten übertraf die ca. 20 östlich-lateinischen Vertreter bei weitem. Deklarierte Ziele des Papstes waren die Verteidigung des katholischen Glaubens vor der Bedrohung durch Häretiker, die Unterstützung der Kreuzfahrerstaaten in Palästina nach dem missglückten 4. Kreuzzug 1204, und die Bestätigung der kirchlichen Freiheit im Investiturstreit. Der Papst präsentierte dem Konzil siebzig fertig formulierte Dekrete mit Formulierungen von Dogmen, Disziplinarentscheidungen, Maßnahmen gegen Ketzer und den Bedingungen des nächsten Kreuzzugs. Am Konzil selbst erfolgte wenig mehr als ein Abnicken der vorgelegten Beschlüsse. Dazu gehörten: gegen den Dualismus der Katharer wird die Einheit alles Geschaffenen als Gottes Geschöpfe einschließlich der leibhaftigen Existenz des Teufels und der Dämonen verkündet die Deklaration der Wandlung (Transsubstantiation) beim Sakrament des Abendmahls die Verfahren und Strafen gegen Häretiker: überführte und verurteilte Ketzer seien nach einem Jahr Exkommunikation ohne Umkehr der weltlichen Gewalt zu übergeben zwecks Bestrafung durch Gütereinzug und Verbannung, etwaige Beschützer träfe im Weigerungsfall der Bann. Verurteilung von Irrlehren des Joachim von Fiore über das Verständnis der Trinität; darin findet sich u. a. die systematisch wichtige Lehre von der gr?en Unterschiedenheit als Ähnlichkeit von Schöpfer und Geschöpf; dies kann als der lehramtliche Niederschlag der Analogielehre der Rede von Gott mit ihrer dreigliedrigen Transformation (Triplex Via) verstanden werden. Ermahnung an die griechische Kirche, sich mit der römischen Kirche wieder zu vereinigen und sich ihren Bestimmungen zu unterwerfen, damit es nur "eine Herde und einen Hirten" gäbe die Proklamation des durch die gesamte Antike anerkannten Papstprimates - nach dem Papst kommt das Primat den Patriarchaten in folgender Reihenfolge zu: Alexandri - Antiochia - Konstantinopel - Jerusalem Regelung des öffentlichen Gottesdienstes an Orten mit gemischter Bevölkerung, die unterschiedlichen Riten anhängt Errichtung öffentliche Schulen für Geistliche an jeder Kathedrale Die Bestimmungen für die Führung des Klerus umfassten u.a. folgende Verst? Unzucht - Trunksucht - die Jagd - der Theater- und Spielebesuch Die ärztliche Betätigung von Priestern wird untersagt. Es wird Priestern untersagt, Todesurteile zu fällen, an solchen mitzuwirken oder darauf hinzuwirken. (Canon 18) das Omnis utriusque sexus ("Jeder beiderlei Geschlechts"), die jedem Christen, der die Mannbarkeit erreicht hatte, verpflichtete, alle seine Sünden dem Priester mindestens einmal jährlich zu beichten Juden und Muslime wurden zum Tragen einer sie von den Christen unterscheidenden Tracht (Judenhut, Gelber Fleck) gezwungen. Den Abschluss bildet das Dekret des Aufrufs zum Kreuzzug in das Heilige Land, der wegen des Todes des Papstes nicht zustande kommt. Das Konzil bestätigte auch die Erhebung Friedrich II. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs Das 5. Konzil im Lateran zu Rom wurde 1512 von Papst Julius II. einberufen, unter Leo X. nach dessen rascher Wahl 1513 fortgesetzt und 1517 verfrüht abgeschlossen. Es begann die Kirchenreform, konnte sich aber in einigen theologischen Streitpunkten zu Martin Luther nicht einigen, sodass dieser 1518 an ein Nachfolgekonzil appellierte. Die Kirchenversammlung untersagte den Druck von nicht autorisierten Büchern und bestätigte das Konkordat von 1516 zwischen Leo X. und Frankreichs König Franz I.. Dadurch wurden französische Eroberungen in Norditalien anerkannt, aber die Loslösung der französischen Kirche von Rom aufgehoben. Das durch die Reformation notwendig gewordene nächste Konzil fand wegen der ausgelösten politischen Wirren erst 25 Jahre verzögert statt - als Konzil von Trient 1545-1563. Das Erste Konzil von Lyon wurde von Papst Innozenz IV. einberufen und am 24. Juni 1245 in Lyon eröffnet. Die Teilnehmerzahl war wohl etwas geringer als von Innozenz erwartet (ca. 150 Bischöfe). Im Zentrum dieses Konzils stand die Absetzung Friedrichs II. als Kaiser und König. Es war der dramatische Höhepunkt im Kampf zwischen Friedrich und Papsttum. Nach der zweiten Exkommunikation durch Gregor IX. 1239 und dessen Tod 1243, hatte der Kaiser seine Hoffnungen in den neuen Papst gesetzt. In der Sache unterschied sich die Überzeugung des neuen Papstes Innozenz IV. jedoch nicht von der des alten. Wahrscheinlich hatte Innozenz spätestens seit seiner überraschenden Flucht aus Rom am 29. Juni 1244 die Absetzung Friedrichs geplant, da ihm an einer Einigung mit dem Kaiser nichts mehr lag. Thaddäus von Sessa, ein langjähriger Vertrauter des Kaisers und dessen Vertreter auf dem Konzil, nutzte bereits die erste Gelegenheit, um ein letztes Friedensangebot Friedrichs zu unterbreiten. Innozenz reagierte mit Misstrauen und Ablehnung: Zu viel habe Friedrich schon versprochen und nicht gehalten, soll er ausgerufen haben. Es werde ihm nicht mehr gelingen, das Urteil des Konzils abzuwenden. Walter von Ocre wurde nach Verona zu Friedrich geschickt und bekam von Innozenz 20 Tage Zeit um in kaiserlicher Begleitung oder wenigstens mit kaiserlichen Weisungen zurückzukehren. Der Papst versuchte klarzumachen, dass Friedrich nicht ihn, sondern die ganze Kirche bekämpfe. Als Beweis für Friedrichs Eidbrüche ließ er Urkunden verlesen, die wohl hauptsächlich Friedrichs Stellung als Lehnsmann der römische Kirche für das Königreich Sizilien und seine Schenkungs- und Garantieerklärungen für das Patrimonium Petri in Erinnerung rufen sollten. Thaddäus konterte die päpstlichen Angriffe mit Dokumenten, die nicht eingehaltene kirchliche Versprechungen dokumentierten. Seine Argumentation beeindruckte vor allem die englische Seite, die am ehesten für die kaiserliche Sache eintrat, während Spanien für die päpstliche warAuf der zweiten Vollversammlung wurden weitere Anklagepunkte präsentiert: Die Verfolgung der sizilischen Kirche, die häretischen Glaubensvorstellungen Friedrichs, insbesondere seine Kontakte zu sarazenischen Herrschern und sein angeblicher Verkehr mit Sarazenen-Mädchen, also sein unmoralischer Lebenswandel. Außerdem wurde die Gefangennahme von Prälaten, die zu einem von Gregor IX. nach Rom einberufenen Konzil reisen wollten, beklagt. Thaddäus versuchte, den Kaiser so gut wie möglich zu verteidigen und erreichte, dass Innozenz Friedrich die Möglichkeit einräumte, bis zum 17. Juli selbst vor dem Konzil zu erscheinen. Inzwischen sicherte sich der Papst die vollständige Zustimmung der Kardinäle zur Absetzung Friedrichs und sorgte wohl für die Formulierung der Absetzungsbulle. Außerdem ließ er 91 Urkunden, die Kaiser und Könige zugunsten der römischen Kirche ausgestellt hatten, allein 35 Privilegien Friedrichs II., zusammenstellen (Lyoner Transsumpte) und von 40 hochrangigen Konzilteilnehmern beglaubigen. Dies diente einerseits als Beweismittel gegen Friedrich, andererseits sollte dies die inzwischen erlangte Machtposition der römischen Kirche und ihre lehnsrechtlich begründete Oberherrschaft über eine stattliche Zahl europäische Könige belegen. Ohne auf Friedrich oder seine Gesandten zu warten, traf sich das Konzil am 17. Juli zu seiner Schlussversammlung. Innozenz verkündete die beschlossenen Konstitutionen und ließ de Lyoner Transsumpte verlesen. Noch einmal ergriff Thaddäus das Wort und bezweifelte zahlreiche Privilegien, sah aber, dass die Absetzung des Kaisers unabwendbar war und fasste schon vorneweg die Gründe für die Ungültigkeit einer solchen Entscheidung zusammen. Die fehlende, ordnungsgem? Ladung des Kaisers, die inhaltliche Unbestimmtheit der Klagepunkte, die Parteilichkeit des Papstes als Feind Friedrichs, seine Doppelrolle als Kläger und Richter. Innozenz wies Thaddäus? Einwände sofort zurück mit der Bemerkung, er habe ja ein allgemeines Konzil vor sich, verkündete die Absetzung des Kaisers und schloss nach Verlesung der Absetzungsbulle das Konzil. Dem Konzil gestand er keinerlei Mitsprache bei seinem Vorgehen oder der Formulierung der Absetzungsurkunde zu. Ausdrücklich nicht mit Billigung, sondern in Gegenwart des Konzils, fiel seine Entscheidung und er betonte später, das Konzil sei bloß der Feierlichkeit wegen präsent gewesen, er allein vollziehe aber die Verurteilung des Kaisers Kraft seiner apostolischen Vollgewalt. Innozenz hielt sich bei Begründung der Absetzung streng an die Kanonistik. Zur Sprache kamen nur die innerhalb des rechtlichen Rahmens relevanten Gesichtspunkte. Hatte Gregor VII. einst den Kaiser förmlich abgesetzt, so entzog Innozenz erstmals einem Gekrönten seine Ämter und Würden. Das 2. Konzil von Lyon, das 1274 in Lyon unter Leitung Papst Gregors X. stattfand entschied über drei wichtige Fragen: Eine Union mit den Griechen, einen Kreuzzug und die Reformierung der Kirche. Das Konzil von Vienne fand ab dem 16. Oktober 1311 bis 1312 statt. Dies war das 15. Allgemeine Konzil und wurde von Klemens V. einberufen. Das Konzil entschied, dass die Templer der ihnen 1307 vorgeworfenen Häresie und Blasphemie überführt worden seien. Der Papst übertrug in der Bulle vox in excelso den letzten Besitz der Templer den Johannitern. Auf Antrag des rheinischen Prälaten wurde das fahrende Beginentum generell verboten und ihr Ordenshabit unter Androhung der Exkommunikation verbannt. Den übrigen Beginen und Begarden wurden Privilegien wie das Predigtrecht und das Beichthörrecht entzogen, sowie auch die Frauenseelsorge (cura monialium) verboten. Dies nahm der Klerus zum Anlass, auch die Rechte anderer religiöser Verbände zu beschneiden. Zum Beispiel die Terziaren der Bettelorden oder die geistige Kompetenz der Mendikanten. Ebenfalls wurde die Bulle super cathedram von Bonifatius VIII. erneuert. Darin wurde verfügt, dass die Mendikanten jeweils den vierten Teil ihres Verdienstes (und ihrer Erbansprüche) der Kirche abliefern mussten. Diese Dekrete wurden jedoch erst 1317 veröffentlicht. Zudem wurde beschlossen, dass in den Universitäten Paris, Oxford, Bologna und Salamanca Lehrstühle für Hebräisch, Arabisch und Chaldäisch einzurichten seien. Avignon ist als alte Papststadt bekannt. 1309 siedelte sich der Papst Klemens V. hier an. Sieben Päpste und mehrere Gegenpäpste haben in Avignon residiert. Klemens V. (1305 - 1314; seit 1309 in Avignon) Johannes XXII. (1316 - 1334) Benedikt XII. (1334 - 1342) Nikolaus V. (1328 - 1330; Gegenpapst) Klemens VI. (1342 - 1352) Innozenz VI. (1352 - 1362) Urban V. der Glückliche (1362 - 1370) Gregor XI. (1370 - 1378) Klemens VII. (1378 - 1394; Gegenpapst) Benedikt XIII. (1394 - 1409 und 1417; Gegenpapst) Klemens VIII. (1423 - 1429; Gegenpapst) Benedikt XIV. (1425 - 1430; Gegenpapst) In der Schlacht von Nikopolis im Jahr 1396 wurde ein französisch-ungarisches Heer durch eine osmanische Streitmacht vernichtend geschlagen. Die Schlacht wird manchmal auch als der letzte Kreuzzug bezeichnet. Das Konzil von Konstanz (1414 bis 1418) wurde von Kaiser Sigismund nach Deutschland an den Bodensee einberufen, um das Abendländische Schisma zu beenden. Ziele des Konzils waren die causa unionis, die Frage der Kircheneinheit die causa reformationis: die Frage der Kirchenreform die causa fidei die Frage der kirchlichen Verkündigung und Sakramentenlehre Das Abendländische Schisma, auch als Großes Schisma oder Großes Abendländisches Schisma bezeichnet, ist eine zeitweise Kirchenspaltung innerhalb der Römisch-Katholischen Kirche. Das Schisma dauerte von 1378 bis 1417 an. Im Gegensatz zum Beispiel zum Schisma in der Zeit Friedrich Barbarossas entstand dieses Schisma nicht unter der Einflussnahme eines weltlichen Herrschers. Zudem wirkte es sich auf das gesamte Abendland aus. Konzil von Basel-Ferrara-Florenz (1431 - 1445) Offiziell fand das Konzil in diesen drei Orten statt, da aber das Konzil von Basel selbstständig weitergeführt wurde, hat sich in der Forschung die Betrachtung dieses Konzils als zwei voneinander unabhängige Versammlungen -- einmal Basel, einmal Ferrara-Florenz -- durchgesetzt. Einberufen wurde das Konzil ursprünglich von Papst Martin V., der 1417 auf dem Konzil von Konstanz gewählt worden war, aber anders als dieses aber das Primat des Papstes, also dass der Papst über dem Konzil steht, vertrat. Die in Basel versammelten Konzilsväter gaben sich aber bald ein eigenes Statut und eine eigene Tagesordnung, die ihre Vorstellung vom Vorrang des Konzils über den Papst offen legten -- diese Position nennt man Konziliarismus. Das Konzil von Trient (Tridentinum) war ein ökumenisches Konzil der katholischen Kirche, das in drei Sitzungsperioden zwischen 1545 und 1563 als Antwort auf die Reformation abgehalten wurde. Das Erste Vatikanische Konzil (Vaticanum I) fand als 20. Konzil der römisch-katholischen Kirche vom 8. Dezember 1869 bis zum 20. Oktober 1870 statt. Das Konzil bildete den Höhepunkt des unter Papst Pius IX. (Pontifikat 1846-1878) begonnenen Versuchs, die Kräfte der katholischen Kirche straff zusammenzufassen und dem Liberalismus, der Demokratie, der modernen Naturwissenschaft, der nationalen Einigungsbewegung und vor allem der Arbeiterbewegung und dem Sozialismus entgegenzustellen. Nach dem Syllabus errorum (1864), der bestimmte Strömungen des 19. Jahrhunderts verdammte, wurde auf dem Konzil am 18. Juli 1870 die Unfehlbarkeit des Papstes (Infallibilität) verkündet und damit dem Papst die absolute Entscheidung in allen kirchendogmatischen und -rechtlichen Fragen zuerkannt. Mehrere Bischöfe lehnten diesen Beschluss zuerst ab, unterwarfen sich jedoch einige Zeit später. Auf stärkere Ablehung stieß der Beschluss im deutschsprachigen Raum bei zahlreichen Theologen, Kirchenrechtlern und Kirchenhistorikern an den Universitäten. Sie wurden exkommuniziert und verloren auf päpstliches Verlangen ihre Staatsämter. Die damit verbundenen Auseinandersetzungen trugen zur Konstituierung der Alt-Katholischen Kirche und zum Kulturkampf bei. Nach heftiger Debatte, Intervention zahlreicher Regierungen und Abreise von rund 200 Teilnehmern wurde am 18. Juli 1870 die Unfehlbarkeit des Papstes mit 433 gegen 2 Stimmen beschlossen. Außerdem wurde der Papst als höchstes Leitungsorgan in allen Fragen der gesamten Kirche bestätigt, womit das Interesse an weiteren Verhandlungen erlosch. Am 1. September besetzten italienische Truppen den Kirchenstaat, worauf das Konzil am 18. Oktober vorzeitig abgebrochen wurde. Das Konzil wurde daraufhin von Pius IX. auf gelegenere Zeiten vertagt, eine Fortführung fand jedoch nie statt. Das Zweite Vatikanische Konzil (Vaticanum II), welches von der katholischen Kirche als das 21. Ökumenische Konzil angesehen wird, fand vom 11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965 statt. Das zweite vatikanische Konzil zeichnet sich vor allen anderen dadurch aus, dass es von Papst Johannes XXIII. ausdrücklich auf Grund einer Privatoffenbarung einberufen wurde und den Auftrag zu pastoralem und ökumenischem Denken enthielt. Der Papst wies ausdrücklich darauf hin, dass eine Modernisierung ogmatischer Sätze im Sinne ihrer Anpassung an das Verständnis des gegenwärtigen Zeitalters möglich und notwendig sei. Nach dem Tod von Papst Johannes XXIII. 1963 wurde das Konzil durch Papst Paul VI. fortgesetzt und beendet. Es plädierte für Religionsfreiheit und verstärkten Dialog mit Andersgläubigen. Das Zweite Vatikanische Konzil wurde als so genanntes pastorales Konzil einberufen, um zu betonen, dass es keine neuen Dogmen verkündete und keine ausdrücklichen Lehrverurteilungen vornahm. Ein lehrm?ger Aspekt seiner Aussagen ist dadurch jedoch nicht ausgeschlossen, sondern wird vorausgesetzt. Seitenanfang |
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Kindergebete Danke lieber Gott Danke, lieber Gott, dass ich mit Dir reden darf, ich kann dir alles sagen: das was mich freut und das, was mich traurig macht; auch das, was ich falsch gemacht habe. Du hörst Dir alles geduldig an. Du bist gut zu mir. Begleite mich an diesem Tag, damit ich keine falschen Wege gehe. Gott, Vater im Himmel, ein neuer Tag hat angefangen; du schenkst ihn mir. Ich freue mich und danke dir, dass ich ihn leben darf. Vor allem aber danke ich dir, dass du überall und immer bei mir bist und mich allezeit liebst; das macht mich froh. Zeige mir heute, was recht und was unrecht ist. Hilf mir, gut zu sein. Morgengebete Heiliger Schutzengel Heiliger Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein. Auch an diesem Tag bitte ich dich, beschütze und bewache mich. Lieber Gott Lieber Gott, ich bin doch noch klein, kann so vieles noch nicht allein. Darum lass Menschen sein auf Erden, die mir helfen, groß zu werden. Die mich nähren, die mich kleiden, die mich führen, die mich leiten, die mich trösten, wenn ich weine. Lieber Gott und dieses Eine : Wenn ich es mal schlimm getrieben, mach, dass sie mich trotzdem lieben. Halte zu mir Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag. Halt die Hände über mich, was auch kommen mag. Die Nacht ist vorbei Die Nacht ist nun vorbei. Die helle Sonne leuchtet neu. Ich bin gesund und stehe auf. Herr, segne meinen Tageslauf. Wie fröhlich bin ich aufgewacht, wie hab ich geschlafen sanft die Nacht! Hab Dank im Himmel, du Vater mein, dass du hast wollen bei mir sein. Behüte mich auch an diesem Tag, dass mir kein Leid geschehen mag. Danke Gott für diesen Morgen Danke, Gott, für diesen Morgen, danke, dass du bei mir bist. Danke für die guten Freunde und dass du mich nie vergisst. Danke für die Zeit zum Spielen, für die Freunde, die du schenkst, und dass du an dunklen Tagen ganz besonders an mich denkst. Abendgebete Heiliger Schutzengel mein Heiliger Schutzengel mein, lass mich dir empfohlen sein. Steh in jeder Not mir bei, halte mich von Sünden frei. Führe mich an deiner Hand, in das himmlische Vaterland. In dieser Nacht ich bitte dich, beschütze und bewache mich. Müde bin ich Müde bin ich, geh zur Ruh. Schließe meine Augen zu. Vater lass die Augen dein über meinem Bette sein. Alle die mir sind verwandt, Herr lass ruhn in deiner Hand. Alle Menschen groß und klein, sollen Dir empfohlen sein. Ich bin Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als du mein liebes Jesulein. Eh der Tag zu Ende geht Eh der Tag zu Ende geht, spreche ich mein Nachtgebet. Danke Gott für jede Gabe, die ich heut empfangen habe. Bitte Gott für diese Nacht, dass er mich im Schlaf bewacht. Dass kein böser Traum mich weckt, und das Dunkle mich nicht schreckt. Doch kommt der helle Morgenschein, lass mich wieder fröhlich sein. Welch ein schöner Tag Welch ein schöner Tag war heute, lieber Gott und welche Freude, hat er wieder mit gebracht, dankbar sag` ich :?Gute Nacht?. Alle meine Kuscheltiere Alle meine Kuscheltiere deck` ich zu ganz sacht, der Katze und dem Känguru sag` ich nun gute Nacht. In deinem Schutz, lieber Gott, kann ich ganz sicher sein. Du hälst die Wacht die lange Nacht, so schlaf ich ruhig ein. Schön ist dieser Tag gewesen, bette dankbar mich zur Ruh. Kuschel mich ins Sternenkissen, schließe meine Augen zu. Spatz und Amsel sind nun still, Silberstern glänzt in der Nacht. Lieber Gott, behüte mich, halt du über uns die Wacht. Tischgebete Alle guten Gaben Alle guten Gaben, alles, was wir haben, kommt, o Herr von dir, dank sei dir dafür. Heute habe ich doch vergessen Heute habe ich doch vergessen, dir zu danken vor dem Essen! Magen voll ? und Teller leer, so danke ich dir halt hinter her. Amen. Segen Vater Segne, Vater unser Essen, segne, Vater unser Brot. Lass uns jene nicht vergessen, die da hungernd sind, in Not. O Gott O Gott, von dem wir alles haben, wir danken dir für diese Gaben. Du speisest uns, weil du uns liebst. O segne auch, was du uns gibst. Amen. Wir haben hier den Tisch gedeckt Wir haben hier den Tisch gedeckt, doch nicht mit unsren Gaben. Vom Schöpfer, der das Leben weckt, kommt alles, was wir haben. ?Vater unser?, einmal ganz anders |
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Albe Die Albe ist aus der knöchellangen aus römischer Zeit entstanden. Das Wort ?Albe? leitet sich aus dem lateinischen ?albus? (=weiß) ab.Die Albe wird jeweils in der liturgischen Tagesfarbe getragen! Es gibt davon diverse Formen, die traditionelle ist um die Hüfte mit einem Zingulum (=Strick) zusammen geschnürt. Die Stola wird darunter getragen. Eine andere Form ist die Gewand- und Mantelalbe, wobei hier die Stola darüber getragen wird. Stola Die Stola ist ein schmaler Schal (Schärpe) in der jeweiligen liturgischen Tagesfarbe.Die Stola wird als Amtszeichen des Priesters angelegt, wenn er keine anderen liturgischen Gewänder trägt. Über beide Schultern, nach vorne herab hängend. Messgewand (Casel) Es ist das Hauptgewand des Priesters bei den Messen.Dieses war ursprünglich ein altrömischer Schutzmantel, wurde im Laufe der Zeit wegen der Stoffpreise (edle Stoffe sind kostspielig) gekürzt. In der heutigen Zeit ist das Messgewand wieder länger, dafür merkbar schlichter geworden. Gürtel und Zingulum Je nach Art der Albe wird entweder der Gürtel oder das Zingulum verwendet, um die Albe um die Taille zusammen zu schnüren zu können. Talar und Rochett (Chorrock) Der Priester kann Talar und Rochett an Stelle einer Albe tragen. Chormantel Dieser prunkvolle Mantel ist lange und reich an Verzierungen. Velum Das Velum, ein mit einem Kreuz besticktem, überbreite Stola ist ein Ehrfurchtszeichen vor dem Leib Christi! Liturgische Farben Weiß Farbe der Festlichkeit, der Klarheit und des Lichtes. Verwendet in der Oster- und Weihnachtszeit, an den Festen des Herrn, Muttergottesfesten, Gedenktagen der Heiligen (außer Märtyrer), Fest der Engel. Rot Farbe des Feuers (des Geistes Gottes), des Blutes, nicht zu letzt der Liebe Grün Farbe der Hoffnung Schwarz Farbe der Trauer Violett Farbe der Umkehr und der Buße Rosa Farbe der Freunde Gold Farbe des Festlichkeit
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Namenstagsliste
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Sakramente Die Kirche wird unter anderem auch durch Heilige Zeichen sichtbar. Das sind die Sakramente. Es gibt 7 Sakramente: 1. Taufe; 2. Bußsakrament; 3. Heilige Kommunion; 4. Firmung; 5. Ehesakrament; 6. Priesterweihe; 7. Krankensalbung. Die Taufe, Firmung, Ehesakrament und die Priesterweihe werden nur einmal gespendet. Das Bußsakrament (Beichte), die Kommunion und die Krankensalbung können häufiger empfangen werden. Taufe: Wenn Sie oder Ihr Kind getauft werden möchten, dann melden Sie sich bitte zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro. Bringen Sie bitte das Familienstammbuch und bei Kindern die Bescheinigung f. relig. Zwecke mit. Dort wird ein Antrag ausgefüllt und Ihnen wird die weitere Vorgehensweise erklärt. Bußsakrament (Beichte): Das Bußsakrament wird an jedem Samstag ab 17.30 Uhr im Beichtstuhl der Kirche gespendet. Nach Absprache mit dem Pfarrer ist auch ein Beichtgespräch möglich. Die erste Beichte bei Kindern wird im Zusammenhang mit der Ersten Hl. Kommunion gespendet, auf das die Kinder im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung gesondert vorbereitet werden. Heilige Kommunion: Der Empfang der Heilige Kommunion ist in jeder Hl. Messe möglich. Die Kinder werden ab dem 3. Schuljahr auf den Empfang der Hl. Kommunion vorbereitet. Die Kurse beginnen ab 01. Oktober. Das Fest der Erstkommunion ist immer am Weissen Sonntag. Den Kranken Gläubigen wird die Hl. Kommunion am Herz-Jesu-Freitag (1. Freitag im Monat) auch ins Haus gebracht. Sollten Sie kranke oder ältere gebrechliche Mitbewohner haben, die die Hl. Kommunion wünschen, dann wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro. Firmung: Das Sakrament der Firmung wird in unserer Pfarrgemeinde alle drei Jahre gespendet. Eingeladen werden zu einem Firmkurs die 6.,7. Und 8. Schuljahre. Termin: ab 01. Oktober jeden Freitag 18.00 - 20.00 Uhr. Sie können sich aber auch jederzeit an das Pfarrbüro wenden. Sollten Erwachsene gefirmt werden, so wenden Sie sich bezüglich der Erwachsenenvorbereitung an das Pfarrbüro. Ehesakrament: Für die kirchliche Hochzeit melden Sie sich bitte frühzeitig im Pfarrbüro an (Ca. 8 Monate vorher). Hier werden Ihre Daten aufgenommen und es werden weitere organisatorische Dinge besprochen, wie z. B. Termine für einen Ehevorbereitungskurs, Ablauf der Trauung ? Im Gespräch mit dem Pfarrer wird auch der Ablauf der Trauung durchgesprochen. Priesterweihe: Auch die Priesterweihe ist ein Hl. Sakrament. Sollten Sie Fragen hierzu haben, dann wenden Sie sich bitte an den Pfarrer oder an einen Priester Ihres Vertrauens! Krankensalbung: Die Krankensalbung (die früher fälschlicherweise ?letzte Ölung? genannt wurde) kann häufiger empfangen werden, vor allem aber in Todesgefahr. Die Krankensalbung ist eine Stärkung auf unserem Weg zu Gott. Bei Verstorbenen wird keine Salbung gespendet! Aber es darf und soll natürlich für den Verstorbenen gebetet werden. Tritt ein Todesfall in Ihrer Familie ein, dann wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an das Pfarramt und benachrichtigen Sie ein Beerdigungsunternehmen. Seitenanfang |
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