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Wissenswertes zum Thema Papst

Pontifikat ist die Bezeichnung für Amt, Amtszeit und Würde eines Pontifex. Das Wort Pontifex ist abgeleitet vom lateinischen Pontifex, eigentlich als "Brückenbauer" zu übersetzen, und wurde verwendet als Bezeichnung für ein Mitglied des Kollegiums der Pontifices, das heißt eines Kollegiums von Priestern, denen ursprünglich die Unterhaltung der Tiberbrücke im alten Rom oblag, und später die Aufsicht über das ganze Religionswesen übertragen wurde. Heute werden im allgemeinen Amt und Amtszeit eines Papstes als Pontifikat bezeichnet.

Im Kardinalskollegium sind alle Kardinäle der römisch-katholischen Kirche vertreten. Kardinäle werden jeweils vom Papst auf Lebenszeit ernannt. Die vornehmste Aufgabe des Kardinalskollegiums ist die Papstwahl. Weitere Aufgaben sind die gemeinsame Beratung wichtiger Fragen zusammen mit dem Papst sowie die Übernahme verschiedener Ämter und Funktionen für die Gesamtkirche.
Das Kardinalskollegium ist in drei Klassen (ordines) unterteilt (Kardinalbischöfe, Kardinalpriester und Kardinaldiakone). Derzeit (April 2005) gehören 183 Kardinäle aus aller Welt zu diesem Gremium.
An der Papstwahl teilnehmen dürfen allerdings nur Kardinäle, die zum Zeitpunkt des Eintritts der Sedisvakanz das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; das sind gegenwärtig 117: 58 (von insgesamt 95) Kardinäle kommen aus Europa, 14 (18) aus Nordamerika, 21 (31) aus Lateinamerika, 11 (16) aus Afrika, 11 (18) aus Asien, 2 (5) aus Ozeanien.
Ein Kardinal ist in pectore, ihn kannte nur der Papst. Vermutlich stammt er aus einem Land, in dem die Kirche verfolgt wird und die Ernennung zum Kardinal ihn zusätzlich gefährden würde. An der Papstwahl kann er nun nicht teilnehmen, da Papst Johannes Paul II. ihn zu Lebzeiten nicht mehr zum Kardinal kreiert hat und niemandem außer einem Papst dieses Recht zusteht.
Dekan und damit Vorsitzender des Kardinalskollegiums war bis zu seiner Wahl zum Papst Benedikt XVI. Joseph Kardinal Ratzinger.

In einem Konklave wählen die dazu berechtigten Kardinäle der Römisch-Katholischen Kirche den Papst und Bischof von Rom. Eine Wahl wird notwendig, wenn das Oberhaupt der katholischen Kirche gestorben oder von seinem Amt zurückgetreten ist. Der Rücktritt eines Papstes ist jedoch seit Gregor XII. 1415 nicht mehr erfolgt.
Das Wort ?Konklave? ist lateinischen Ursprungs (Conclave) und bedeutet ?verschließbarer Raum? (v. lat.: clavis = Schlüssel). Es bezeichnet sowohl den abgeschlossenen Raum, in dem die Papstwahl stattfindet, als auch die Zusammenkunft der wahlberechtigten Kardinäle selbst.
Das Wahlverfahren im Konklave wurde erstmals im Rahmen des Zweiten Konzils von Lyon im Jahre 1274 rechtlich festgelegt. Die Wähler werden so lange von der Außenwelt abgeschottet, bis sie sich auf einen Kandidaten geeinigt haben. Heute dient die Sixtinische Kapelle im Vatikan als Sitzungsort des Konklaves.

Sedisvakanz (von lateinisch: sedes ?Stuhl?; vacans ?leer, unbesetzt?) bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Amt, insbesondere ein Bischofsamt, vor allem der Stuhl Petri (das Papstamt) in der katholischen Kirche, nicht besetzt ist. Im folgenden ist nur von der Sedisvakanz des Papstamtes die Rede.

Gegenpapst
Als Gegenpapst (pseudopapa, antipapa) wird ein Papst bezeichnet, wenn er zu Lebzeiten eines bereits kanonisch gewählten (und nicht zurückgetretenen) Papstes aufgestellt wurde. Zur Aufstellung von Gegenpäpsten kam es, weil sich zum Beispiel das Kardinalskollegium spaltete, oder der Kaiser bzw. römische aristokratische Familien in die Papstwahl eingriffen. Wegen unterschiedlicher Zählung, verschiedener Standpunkte und der zum Teil chaotischen Papstwahlen ist die wirkliche Anzahl der Gegenpäpste schwer festzustellen. Die Angaben liegen zwischen 25 und 40.
Bei einigen Päpsten ist es zudem schwierig festzustellen, ob sie rechtm?g oder unrechtm?g im Amt waren. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in der schwierigen Quellenlage und in den teilweise chaotischen Umständen während der Wahl bzw. Ernennung. Als erster Gegenpapst gilt Hippolyt (217 - 235) und als letzter Felix V. (1439 - 1449).
Auch Johannes Paul II. wurde in seiner Amtszeit von einigen Anhängern sedisvakantistische Gruppierungen abgelehnt, die selbst den Anspruch erhoben, der rechtm?ge Papst zu sein, wie etwa Clemente Domínguez y Gómez (als Gregor XVII.; ? 22. März 2005), David Allen Bawden (als Michael I.) oder Lucian Pulvermacher (als Pius XIII.). Allerdings unterscheiden diese sich insofern von den historischen Gegenpäpsten, als sie keine Unterstützung in der kirchlichen Hierarchie genossen und nur einige Tausend Anhänger mit starker regionaler Begrenzung hatten.

Konzilpapst
Ein Konzilpapst ist ein Papst, der während des Konzils ?regiert?. Da das Konzil (2. Vaticanum) noch nicht beendet war wurde natürlich nach dem Tod des einen ein neuer gewählt. Deshalb gab es 2 ?Konzilspäpste?.


Papstname Pontifikat (von bis) Bemerkung

Petrus 33 - 67
Linus 67 - 76
Anacletus 76 - 88
Clemens I. 88 - 97
Evaristus 97 - 105
Alexander I. 105 - 115
Sixtus I. 115 - 125
Telesphorus 125 - 136
Hyginus 136 - 140
Pius I. 140 - 155
Anicetus 155 - 166
Soterus 166 - 175
Eleutherus 175 - 189
Viktor I. 189 - 199
Zephyrinus 199 - 217
Calixtus I. 217 - 222
Urban I. 222 - 230
Pontianus 230 - 235
Hippolytus (Gegenpapst) 217 - 235
Anterus 235 - 236
Fabianus 236 - 250
Cornelius 251 - 253
Lucius I. 253 - 254
Stephan I. 254 - 257
Sixtus II. 257 - 258
Dionysius 259 - 268
Felix I. 269 - 274
Eutychianus 275 - 283
Cajus 283 - 296
Marcellinus 296 - 304
Sedisvakanz (4 Jahre) 304 ? 308
Marcellus I. 308 - 309
Eusebius 309 - 310
Miltiades 311 - 314
Silvester I. 314 - 335 Erstes Konzil von Nicäa, 325
Marcus 336
Julius I. 337 - 352
Liberius 352 - 366
Damasus I. 366 - 384 1. Konzil von Konstantinopel, 381
Ursicinus (Gegenpapst) 366 - 367
Siricius 384 - 399
Anastasius I. 399 - 401
Innozenz I. 401 - 417
Zosimus 417 - 418
Bonifatius I. 418 - 422
Eulalius (Gegenpapst) 418 - 419
Coelestinus I. 422 - 432 Konzil von Ephesos, 431
Sixtus III. 432 - 440
Leo I. 440 - 461 Konzil von Chalcedon, 451
Hilarius 461 - 468
Simplicius 468 - 483
Felix II. 483 - 492
Gelasius I. 492 - 496
Anastasius II. 496 - 498
Symjmachus 498 - 514
Laurentius (Gegenpapst) 498 - 505
Hormisdas 514 - 523
Johannes I. 523 - 526
Felix III. 526 - 530
Bonifatius II. 530 - 532
Dioskuros (Gegenpapst) 530
Johannes II. 533 - 535
Agapitus I. 535 - 536
Silverius 536 - 537
Vigilius 537 - 555 2. Konzil von Konstantinopel, 553
Pelagius I. 556 - 561
Johannes III. 561 - 574
Benedikt I. 575 - 579
Pelagius II. 579 - 590
Gregor der Große 590 - 604
Sabianus 604 - 606
Bonifaz III. 607
Bonifaz IV. 608 - 615
Deusdedit 615 - 618
Bonifaz V. 619 - 625
Honorius I. 625 - 638
Severin 640
Johannes IV. 640 - 642
Theodor I. 642 - 649
Martin I. 649 - 653
Eugen I. 654 - 657
Vitalian 657 - 672
Adeodatus 672 - 676
Donus 676 - 678
Agatho 678 - 681 3. Konzil von Konstantinopel, 680-681
Leo II. 682 - 683
Benedikt II. 684 - 685
Johannes V. 685 - 686
Konon 686 - 687
Theodor (Gegenpapst) 687
Paschalis (Gegenpapst) 687 - 692
Sergius I. 687 - 701
Johann VI. 701 - 705
Johann VII. 705 - 707
Sisinnius 708
Konstantin I. 708 - 715
Gregor II. 715 - 731
Gregor III. 731 - 741
Zacharias 741 - 752
Stephan I. 752 starb vor der Weihe und wird daher oft
nicht gezählt,
kürzestes Pontifikat der Geschichte (4 Tage)
Stephan II. 752 - 757
Paul I. 757 - 767
Konstantin II. 767 - 768
Philippus (Gegenpapst) 768
Stephan III. 768 - 772
Hadrian I. 772 - 795 Zweites Konzil von Nicäa, 787
fünftlängstes Pontifikat der Geschichte (8728 Tage)
Leo III. 795 - 816
Stephan IV. 816 - 817
Paschalis I. 817 - 824
Eugenius II. 824 - 827
Valentinus 827
Gregor IV. 827 - 844
Sergius II. 844 - 847
Leo IV. 847 - 855
Anastasius (Gegenpapst) 855
Benedikt III. 855 - 858
Nikolaus I. 858 - 867
Hadrian I. 867 - 872 4. Konzil von Konstantinopel, 869-870
Johannes VIII. 872 - 882
Marinus I. 882 - 884
Hadrian III. 884 - 885
Stephan V. 885 - 891
Formosus 891 - 896
Bonifatius VI. 896 drittkürzestes Pontifikat der
Geschichte (15 Tage)
Stephan VI. 896 - 897
Romanus 897
Theodorus II. 897
Johannes IX. 898 - 900
Benedikt IV. 900 - 903
Leo V. 903
Christophorus 903 - 904 Legitimität unklar
Sergius III. 904 - 911
Anastasius III. 911 - 913
Lando 913 - 914
Johannes X. 914 - 928
Leo VI. 928
Stephan VII. 928 - 931
Johannes XI. 931 - 935
Leo VII. 936 - 939
Stephan VIII. 939 - 942
Marinus I. 942 - 946
Agapitus II. 946 - 955
Johannes XII. 955 - 964
Leo VIII. 963 - 965
Johannes VIII. 965 - 972
Benedikt VI. 973 - 974
Benedikt VII. 974 - 983
Johannes XIV. 983 - 984
Bonifatius VII. 984 - 985
Johannes XV. 985 - 996
Gregor V. 996 - 999 erster deutscher Papst
Johannes XVI. (Gegenpapst) 997 - 998
Silvester II. 999 - 1003
Johannes XVII. 1003
Johannes XVIII. 1004 - 1009
Serius IV. 1009 - 1012
Gregor VI. (Gegenpapst) 1012
Benedikt VIII. 1012 - 1024
Johannes XIX. 1024 - 1032
Benedikt IX. 1032 - 1045 Legitimität unklar
Silvester III. 1045 Legitimität unklar
Gregor VI. 1045 - 1046 im Bamberger Dom begraben
Sylvester III. (Gegenpapst) 1045 - 1046
Clemens II. 1046 - 1047
Damasus II. 1048 deutscher Papst
Leo IX. 1049 - 1054
Victor II. 1055 - 1057
Stephan IX. 1057 - 1058
Benedikt X. 1058 - 1059
Nikolaus II. 1058 - 1061
Alexander II. 1061 - 1072
Honorius II. (Gegenpapst) 1061 - 1064
Gregor VII. 1073 - 1085
Klemens III. (Gegenpapst) 1080 - 1100
Victor III. 1086 - 1087
Urban II. 1088 - 1099 Rief zum ersten Kreuzzug auf
Paschalis II. 1099 - 1118
Theoderich (Gegenpapst) 1100 - 1102
Albert (Gegenpapst) 1102
Sylvester IV. (Gegenpapst) 1105 - 1111
Gelasius II. 1118 - 1119
Gregor VIII. (Gegenpapst) 1118 - 1121
Calixtus II. 1119 - 1124 Erstes Laterankonzil, 1123
Honorius II. 1124 - 1130
Innozenz II. 1130 - 1143 Zweites Laterankonzil, 1139
Coelestinus II. 1143 - 1144
Lucius II. 1144 - 1145
Eugenius III. 1145 - 1153
Anastasius IV. 1153 - 1154
Hadrian IV. 1154 - 1159
Alexander III. 1159 - 1181 Drittes Laterankonzil, 1179
Viktor IV. (Gegenpapst) 1159 - 1164
Paschalis III. (Gegenpapst) 1164 - 1168
Kalixt III. (Gegenpapst) 1168 - 1178
Innozenz III. (Gegenpapst) 1179 - 1180
Lucius III. 1181 - 1185
Urban III. 1185 - 1187
Gregor VIII. 1187
Clemens III. 1187 - 1191
Coelestinus III. 1191 - 1198
Innozenz III. 1198 - 1216 Viertes Laterankonzil, 1215
Honorius III. 1216 - 1227
Gregor IX. 1227 - 1241
Coelestinus IV. 1241 viertkürzestes Pontifikat der
Geschichte (16 Tage), starb vor der Weihe
Sedisvakanz (2 Jahre) 1241 ? 1243
Innozenz IV. 1243 - 1254 Erstes Konzil von Lyon, 1245
Alexander IV. 1254 - 1261
Urban IV. 1261 - 1264
Clemens IV. 1265 - 1268
Sedisvakanz (3 Jahre) 1268 ? 1271
Gregor X. 1271 - 1276 Zweites Konzil von Lyon, 1274
Innozenz V. 1276
Hadrian V. 1276 starb vor der Weihe
Johannes XXI. 1276 - 1277
Nikolaus III. 1277 - 1280
Martinus IV. 1281 - 1285
Honorius IV. 1285 - 1287
Nikolaus IV. 1288 - 1292
Sedisvakanz (2 Jahre) 1292 ? 1294
Coelestinus V. 1294 vom Amt zurückgetreten
Bonifatius VIII. 1294 - 1303
Benedikt XI. 1303 - 1304
Clemens V. 1305 - 1314 seit 1309 in Avignon
Konzil von Vienne, 1311-1312
Johannes XXII. 1316 - 1334
Nikolaus V. (Gegenpapst) 1328 - 1330
Benedikt XII. 1334 - 1342
Clemens VI. 1342 - 1352
Innozenz VI. 1352 - 1362
Urban V. 1362 - 1370
Gregor XI. 1370 - 1378
Urban VI. 1378 - 1389 letzter Papst, der nicht dem
Kardinalskollegium angehörte
Klemens VII. (Avignon) 1378 - 1394
Benedikt XIII. (Avignon) 1394 - 1423
Bonifatius IX. 1389 - 1404 Schlacht von Nikopolis , gilt als letzter
Kreuzzug
Innozenz VII. 1404 - 1406
Gregor XII. 1406 - 1415 vom Amt zurückgetreten
Konzil von Konstanz, 1414-1418
Alexander V. (Gegenpapst) 1409 - 1410
Johannes XXIII. (Gegenpapst) 1410 - 1415
Martinus V. 1417 - 1431 seine Wahl beendete das
Abendländische Schisma
Klemens VIII. (Gegenpapst) 1424 - 1429
Benedikt XIV. (Gegenpapst) 1424 - 1430
Eugenius IV. 1431 - 1447 Konzil von Basel/Ferrara/Florenz,
1431- 1445
Felix (Gegenpapst) 1439 - 1449
Nikolaus V. 1447 - 1455
Calixtus III. 1455 - 1458
Pius II. 1458 - 1464
Paulus II. 1464 - 1471
Sixtus IV. 1471 - 1484
Innozenz VIII. 1484 - 1492
Alexander VI. 1492 - 1503
Pius III. 1503 - 1503
Julius II. 1503 - 1513 Fünftes Laterankonzil, 1512-1517
Leo X. 1513 - 1521
Hadrian VI. 1522 - 1523 letzter nicht-italienischer Papst bis
1978
Clemens VII. 1523 - 1534
Paulus III. 1534 - 1549 Beginn Tridentinum,
1. Sitzungsperiode (1545?1547)
Julius III. 1550 - 1555 Tridentinum, 2. Sitzungsperiode
(1551?1552)
Marcellus II. 1555
Paulus IV. 1555 - 1559
Pius IV. 1559 - 1565 Ende Tridentinum, 3. Sitzungsperiode
(1561?1563)
Pius V. 1566 - 1572
Gregor XIII. 1572 - 1585 führte 1582 den Gregorianischen
Kalender ein
Sixtus V. 1585 - 1590
Urban VII. 1590 zweitkürzestes Pontifikat der
Geschichte (12 Tage) bei Berücksichtigung von
(Stephan II.) (752)
Gregor XIV. 1590 - 1591
Innozenz IX. 1591
Clemens VIII. 1592 - 1605
Leo XI. 1605 - 1605
Paulus V. 1605 - 1621
Gregor XV. 1621 - 1623
Urban VIII. 1623 - 1644
Innozenz X. 1644 - 1655
Alexander VII. 1655 - 1667
Clemens IX. 1667 - 1669
Clemens X. 1670 - 1676
Innozenz XI. 1676 - 1689
Alexander VIII. 1689 - 1691
Innozenz XIII. 1691 - 1700
Clemens XI. 1700 - 1721
Innozenz XIII. 1721 - 1724
Benedikt XIII. 1724 - 1730
Clemens XII. 1730 - 1740
Benedikt XIV. 1740 - 1758
Clemens XIII. 1758 - 1769
Clemens XIV. 1769 - 1774
Pius VI. 1775 - 1799 viertlängstes Pontifikat der Geschichte
(8961 Tage)
Pius VII. 1800 - 1823 sechstlängstes Pontifikat der
Geschichte (8559 Tage)
Leo XII. 1823 - 1829
Pius VIII. 1829 - 1830
Gregor XVI. 1831 - 1846
Pius IX. 1846 - 1878 längstes Pontifikat der Geschichte
(11559 Tage)
Erstes Vatikanisches Konzil,
1869?1870
Leo XIII. 1878 - 1903 drittlängstes Pontifikat der Geschichte
(9280 Tage)
Pius X. 1903 - 1914
Benedikt XV. 1914 - 1922
Pius XI. 1922 - 1939
Pius XII. 1939 - 1958
Johannes XXIII.(Konzilspapst) 1958 - 1963 Beginn Zweites Vatikanisches Konzil
1962
Paul VI. (Konzilspapst) 1963 - 1978 Ende Zweites Vatikanisches Konzil
1965
Johannes Paul I. 1978 starb 33 Tage nach der Wahl
Johannes Paul II. 1978 - 2005 zweitlängstes Pontifikat der
Geschichte (9665 Tage)
erster polnischer Papst, erster
nichtitalienischer Papst seit Hadrian VI. (1523)
Benedikt XVI. 2005 - erster deutscher Papst seit Hadrian VI.
(1523)








Statistik:

Bis zum heutigen Tage gibt es insgesamt 307 Päpste.
Davon waren 32 Gegenpäpste in Rom, zwei in Pisa und fünf in Avignon.
Bei mindestens drei Päpsten ist die Legitimation unklar.
Von den verbleibenden 265 Päpsten waren 258 in Rom und 7 in Avignon.
Drei Päpste (Stephan II., Coelestin IV. und Hadrian V.) starben vor der Weihe.
Der am häufigsten gewählte Name ist Johannes (26 mal bis XXIII.), wobei Johannes VII. und XXIII. für den rechtm?gen und einen Gegenpapst vergeben wurden, XVI. nur für einen Gegenpapst, XX. nicht vergeben wurde und der Name außerdem bisher zweimal auch im Doppelnamen Johannes Paul vorkommt.
Der zweithäufigste Papstname ist Gregor (18 mal bis XVI.) sowie Benedikt (18 mal bis XVI.), dann folgt Klemens (17 mal bis XIV.)







Erläuterungen zu den Bemerkungen:

Das Erste Konzil von Nicäa wurde von Kaiser Konstantin I. im Jahr 325 in der kleinen Stadt Nicäa (heute
İznik, Türkei) bei Konstantinopel einberufen, um den in Alexandria ausgebrochenen arianischen Streit zwischen Arianern und Trinitariern zu schlichten. Das Konzil endete mit dem (vorläufigen) Sieg der Trinitarier und dem nicäischen Glaubensbekenntnis:

Das Zweite Konzil von Nicäa wurde von Kaiserin Irene im Jahr 787 in der kleinen Stadt Nicäa (heute
İznik/Türkei) bei Konstantinopel einberufen. Es erlaubte im Bilderstreit die Verehrung, jedoch nicht die Anbetung von Ikonen, allerdings nur unter bestimmten Auflagen. Dabei schloss es sich im wesentlichen der Argumentation des Johannes von Damaskus an. Das Anti-Ikonen-Konzil von 754 erklärte es für ungültig. Das Konzil gilt bei der Katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche als siebentes Ökumenisches Konzil. Im Protestantismus werden seine Beschlüsse sehr verschieden beurteilt, von grundsätzlicher Anerkennung bis hin zu offener Ablehnung.

Das erste Konzil von Konstantinopel, das zweite ökumenische Konzil, fand 381 statt.
Dort wurde endgültig über den Arianischen Streit entschieden. Es nahmen 150 Bischöfe teil.
Zuerst hatte Meletius von Antiochia den Vorsitz, nach seinem Tod Gregor von Nazian, damals Patriarch von Konstantinopel.
Dem ersten Konzil von Konstantinopel wird auch das nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis zugeschrieben.

Das zweite Konzil von Konstantinopel (das fünfte ökumenische Konzil) fand 553 unter dem Vorsitz von Eutychius, Patriarch von Konstantinopel, statt, um gewisse Fragen zu lösen, die aus der Entscheidung des Konzils von Chalkedon entstanden waren - den so genannten Dreikapitelstreit. Das Konzil verwarf dabei drei ältere christliche Schriften als im Irrtum befindlich, da sie im wesentlichen nestorianischer Natur seien, ohne jedoch deren Autoren als Ketzer zu bezeichnen. Einberufen wurde es von Kaiser Justinian I. Dieses Konzil -- eventuell auch erst eine kurz darauf stattfindende Anschlussveranstaltung -- hat auch, nebenbei, die Präexistenz der Seele verurteilt, die von Origenes und einigen seiner Schüler postuliert worden war. Dieses Konzil hat aber nicht, wie oft fälschlicherweise behauptet wird, die Reinkarnation verurteilt - Reinkarnation wird in den Akten überhaupt nicht erwähnt.



Das dritte Konzil von Konstantinopel (das sechste ökumenische Konzil) fand 680-681 statt. Es setzte sich mit dem Monotheletismus auseinander. Unter anderem wurde über Papst Honorius I. wegen seiner nachgiebigen Haltung gegenüber den Monotheleten posthum das Anathema verhängt. Nach Auslegung der Orthodoxe Kirchen war das Konzil im Trullo 691 am gleichen Ort eine Fortsetzung des dritten Konzil von Konstantinopel.

Das vierte Konzil von Konstantinopel von 869-870, für die katholische Kirche das achte ökumenische Konzil, wird nur von der katholischen Kirche anerkannt. Es ging dabei um den Streit zwischen dem byzantinischen Patriarchen Photius I. und dem Papst Nikolaus I., das Konzil, an dem nur sehr wenige Bischöfe teilnahmen, exkommunizierte und verbannte Photius.
Dieses Konzil wird von der katholischen Kirche als achtes Ökumenisches Konzil gezählt, von der orthodoxen Kirche aber abgelehnt. 879 gab es ein weiteres Konzil in Konstantinopel, wo Photius wieder voll rehabilitiert wurde - unter Zustimmung von Papst Johannes VIII.. An diesem Konzil gab es auch einen Kompromiss bezüglich päpstlichem Jurisdiktionsprimat: Die Jurisdiktion des Papstes wurde für den Westen voll anerkannt, für den Osten das Ehrenprimat des Bischofs von Rom, aber ohne Jurisdiktion über andere Patriarchate. Das 879er-Konzil wird von einigen Vertretern der östlich-orthodoxen Kirche ihrerseits als achtes ökumenisches Konzil gezählt. Von der katholischen Kirche wurde es 200 Jahre lang akzeptiert, seit Gregor VII. wird es jedoch abgelehnt. Beide Konzilien haben jedoch die Dogmen des zweiten Konzils von Nicäa voll akzeptiert und dieses Konzil als siebtes ökumenisches Konzil gezählt.

Konzil von Ephesos
Der dritte allgemeine Konzil der Kirche (3. Ökumenisches Konzil) vom 22. Juni bis 31. Juli 431 n. Chr. wurde von dem oströmischen Kaiser Theodosius II. in der kleinasiatischen Stadt Ephesos einberufen. Anwesend waren rund 250 Väter.

Das Konzil von Chalcedon fand vom 8. Oktober bis zum 1. November 451 in Chalcedon, einer Stadt in Bithynien in Kleinasien, statt. Es war das vierte der ersten sieben Ökumenischen Konzile der Alten Kirche. Seine dogmatischen Definitionen werden in der römisch-katholischen Kirche und den östlich-orthodoxen Kirchen als unfehlbar anerkannt (die auf das siebte Konzil folgenden Konzile gelten nur in der römisch-katholischen Kirche als unfehlbar); sie sind auch Lehrgrundlage in den evangelischen und anglikanischen Kirchen. Das Konzil von Chalcedon entschied den lange und erbittert geführten Streit um das Verhältnis zwischen der göttlichen und der menschlichen Natur in Jesus Christus. Gegen den Monophysitismus auf der einen und den Nestorianismus auf der anderen Seite definierte es Christus als wahren Gott (Gott der Sohn als zweite Person der Dreifaltigkeit) und wahren Menschen zugleich, und zwar "unvermischt und ungetrennt" (vgl. Menschwerdung Gottes). Das christologische Bekenntnis des Konzils von Chalcedon setzt den Rahmen für alle weiteren Entwicklungen der Christologie:In der Nachfolge der heiligen Väter also lehren wir alle übereinstimmend, unseren Herrn Jesus Christus als ein und denselben Sohn zu bekennen: derselbe ist vollkommen in der Gottheit und derselbe ist vollkommen in der Menschheit: derselbe ist wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch aus vernunftbegabter Seele und Leib; derselbe ist der Gottheit nach dem Vater wesensgleich und der Menschheit nach uns wesensgleich, in allem uns gleich außer der Sünde; derselbe wurde einerseits der Gottheit nach vor den Zeiten aus dem Vater gezeugt, andererseits der Menschheit nach in den letzten Tagen unsertwegen und um unseres Heiles willen aus Maria, der Jungfrau (und) Gottesgebärerin, geboren; ein und derselbe ist Christus, der einziggeborene Sohn und Herr, der in zwei Naturen unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar erkannt wird, wobei nirgends wegen der Einung der Unterschied der Naturen aufgehoben ist, vielmehr die Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen gewahrt bleibt und sich in einer Person und einer Hypostase vereinigt; der einziggeborene Sohn, Gott, das Wort, der Herr Jesus Christus, ist nicht in zwei Personen geteilt oder getrennt, sondern ist ein und derselbe, wie es früher die Propheten über ihn und Jesus Christus selbst es uns gelehrt und das Bekenntnis der Väter es uns überliefert hat.
Das Konzil von Chalcedon führte zum Schisma zwischen der Reichskirche (später orthodoxe und römisch-katholische Kirche) und altorientalischen Kirchen.

Der Erste Kreuzzug war ein christlicher Kriegszug zur Eroberung Palästinas von den Moslems, zu dem Papst Urban II. im Jahre 1095 aufrief. Er begann im darauf folgenden Jahr und endete 1099 mit der Einnahme Jerusalems durch ein Kreuzritterheer.

Das 1. Laterankonzil fand 1123 unter Vorsitz Papst Kalixt II. im Lateran im Rom statt und war damit das erste Konzil in Westeuropa. Es was das 9. ökumenische Konzil römisch-katholischer Zählung. Die Anzahl der Teilnehmer wird heute zwischen 300 und 1000 Teilnehmern geschätzt. Es den beendete Investiturstreit zwischen geistlicher und weltlicher Macht und verurteilte die Simonie.

Das 2. Laterankonzil fand 1139 im Lateran in Rom als das 10. ökumenische Konzil römisch-katholischer Zählung unter Vorsitz Papst Innozenz II. mit etwa 1000 Teilnehmern. statt. Das Konzil versuchte, ein aktuelles Schisma (Gegenpapst Anaklet II.) zu überwinden und beschloss den Zölibat für Priester. Es exkommunizierte Roger II. von Sizilien.

Das 3. Laterankonzil fand im März 1179 als das 11. ökumenische Konzil unter Vorsitz Papst Alexander III. mit 302 Bischöfen statt. Das Konzil entfernte die letzten Anhänger des Gegenpapstes, stellte die Waldenser unter Beobachtung und die Katharer als Häretiker in den Bann und drängte auf die Wiederherstellung der kirchlichen Disziplin. Die weltlichen Herren rief es unter Zusicherung von Ablass zum bewaffneten Vorgehen gegen Häretiker auf. Drei Sitzungen wurden gehalten, am 5., 14. und 19. März, 72 Kanones wurden verabschiedet.
Die wichtigsten waren:
Canon 1, um Schismen in Zukunft zu verhindern, sollten nur Kardinäle das Recht der Papstwahl haben; eine Zweidrittelmehrheit sei dazu erforderlich. Wenn ein Kandidat mit geringerer Stimmenzahl sich zum Papst erklärt, würden er und seine Unterstützer exkommuniziert.
Canon 2 annulliert die Ordinationen durch die Häresiarchen Octavian (Gegenpapst Victor IV.) und Johann v. Struma.
Canon 3 legt das Mindestalter für Bischöfe auf 30 Jahre fest.
Canon 7 verbot Gebühren für Beerdigung, Segnung und die Verwaltung der Sakramente (siehe Simonie).
Canon 9 erinnerte die Ritterorden (Tempelritter und Hospitalorden) an die Beobachtung der kanonischen Regeln.
Canon 11 verbot Klerikern den Empfang von Frauen in ihren Häusern bzw. den Besuch von Nonnenklöstern.
Canon 19 stellte die unter die Strafe der Exkommunikation, die Gebühren für Kirchen und Priester ohne die Zustimmung des Klerus erhoben.
Canon 24 verbot die Belieferung der Sarazenen mit Material für den Galeerenbau.
Canon 27 schrieb die Unterdrückung der Häresie vor.

Das 4. Laterankonzil ist das bedeutendste Konzil des Mittelalters. Es wurde durch die Bulle Vineam Domini Sabaoth von Papst Innozenz III. vom 19. April 1213 einberufen und fand im November 1215 im römischen Lateran statt. Es war das 12. ökumenisch Konzil der katholischen Kirche. Wegen seiner breiten Teilnehmerschaft wird es auch "Allgemeines Laterankonzil" genannt: anwesend waren einundsiebzig Patriarchen und Metropoliten, einschließlich der (lateinischen) Patriarchen von Konstantinopel (wegen der Kreuzzugseroberung Konstantinopels 1204 blieben so gut wie alle Griechen fern) und Jerusalem, 412 Bischöfe und 900 Äbte und Priores. Die Patriarchen von Antiochia und Alexandria waren durch Abgesandte vertreten, ebenso Kaiser Friedrich II. Kaiser Heinrich Latin von Konstantinopel und die Könige von Frankreich, England, Aragon, Ungarn, Zypern, und Jerusalem. Die Zahl der westlichen Abgesandten übertraf die ca. 20 östlich-lateinischen Vertreter bei weitem. Deklarierte Ziele des Papstes waren die Verteidigung des katholischen Glaubens vor der Bedrohung durch Häretiker, die Unterstützung der Kreuzfahrerstaaten in Palästina nach dem missglückten 4. Kreuzzug 1204, und die Bestätigung der kirchlichen Freiheit im Investiturstreit. Der Papst präsentierte dem Konzil siebzig fertig formulierte Dekrete mit Formulierungen von Dogmen, Disziplinarentscheidungen, Maßnahmen gegen Ketzer und den Bedingungen des nächsten Kreuzzugs. Am Konzil selbst erfolgte wenig mehr als ein Abnicken der vorgelegten Beschlüsse. Dazu gehörten: gegen den Dualismus der Katharer wird die Einheit alles Geschaffenen als Gottes Geschöpfe einschließlich der leibhaftigen Existenz des Teufels und der Dämonen verkündet die Deklaration der Wandlung (Transsubstantiation) beim Sakrament des Abendmahls die Verfahren und Strafen gegen Häretiker: überführte und verurteilte Ketzer seien nach einem Jahr Exkommunikation ohne Umkehr der weltlichen Gewalt zu übergeben zwecks Bestrafung durch Gütereinzug und Verbannung, etwaige Beschützer träfe im Weigerungsfall der Bann. Verurteilung von Irrlehren des Joachim von Fiore über das Verständnis der Trinität; darin findet sich u. a. die systematisch wichtige Lehre von der gr?en Unterschiedenheit als Ähnlichkeit von Schöpfer und Geschöpf; dies kann als der lehramtliche Niederschlag der Analogielehre der Rede von Gott mit ihrer dreigliedrigen Transformation (Triplex Via) verstanden werden. Ermahnung an die griechische Kirche, sich mit der römischen Kirche wieder zu vereinigen und sich ihren Bestimmungen zu unterwerfen, damit es nur "eine Herde und einen Hirten" gäbe die Proklamation des durch die gesamte Antike anerkannten Papstprimates - nach dem Papst kommt das Primat den Patriarchaten in folgender Reihenfolge zu:
Alexandri - Antiochia - Konstantinopel - Jerusalem
Regelung des öffentlichen Gottesdienstes an Orten mit gemischter Bevölkerung, die unterschiedlichen Riten anhängt
Errichtung öffentliche Schulen für Geistliche an jeder Kathedrale
Die Bestimmungen für die Führung des Klerus umfassten u.a. folgende Verst?
Unzucht - Trunksucht - die Jagd - der Theater- und Spielebesuch
Die ärztliche Betätigung von Priestern wird untersagt. Es wird Priestern untersagt, Todesurteile zu fällen, an solchen mitzuwirken oder darauf hinzuwirken. (Canon 18) das Omnis utriusque sexus ("Jeder beiderlei Geschlechts"), die jedem Christen, der die Mannbarkeit erreicht hatte, verpflichtete, alle seine Sünden dem Priester mindestens einmal jährlich zu beichten
Juden und Muslime wurden zum Tragen einer sie von den Christen unterscheidenden Tracht (Judenhut, Gelber Fleck) gezwungen.
Den Abschluss bildet das Dekret des Aufrufs zum Kreuzzug in das Heilige Land, der wegen des Todes des Papstes nicht zustande kommt. Das Konzil bestätigte auch die Erhebung Friedrich II. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs

Das 5. Konzil im Lateran zu Rom wurde 1512 von Papst Julius II. einberufen, unter Leo X. nach dessen rascher Wahl 1513 fortgesetzt und 1517 verfrüht abgeschlossen. Es begann die Kirchenreform, konnte sich aber in einigen theologischen Streitpunkten zu Martin Luther nicht einigen, sodass dieser 1518 an ein Nachfolgekonzil appellierte. Die Kirchenversammlung untersagte den Druck von nicht autorisierten Büchern und bestätigte das Konkordat von 1516 zwischen Leo X. und Frankreichs König Franz I.. Dadurch wurden französische Eroberungen in Norditalien anerkannt, aber die Loslösung der französischen Kirche von Rom aufgehoben. Das durch die Reformation notwendig gewordene nächste Konzil fand wegen der ausgelösten politischen Wirren erst 25 Jahre verzögert statt - als Konzil von Trient 1545-1563.

Das Erste Konzil von Lyon wurde von Papst Innozenz IV. einberufen und am 24. Juni 1245 in Lyon eröffnet. Die Teilnehmerzahl war wohl etwas geringer als von Innozenz erwartet (ca. 150 Bischöfe). Im Zentrum dieses Konzils stand die Absetzung Friedrichs II. als Kaiser und König. Es war der dramatische Höhepunkt im Kampf zwischen Friedrich und Papsttum. Nach der zweiten Exkommunikation durch Gregor IX. 1239 und dessen Tod 1243, hatte der Kaiser seine Hoffnungen in den neuen Papst gesetzt. In der Sache unterschied sich die Überzeugung des neuen Papstes Innozenz IV. jedoch nicht von der des alten. Wahrscheinlich hatte Innozenz spätestens seit seiner überraschenden Flucht aus Rom am 29. Juni 1244 die Absetzung Friedrichs geplant, da ihm an einer Einigung mit dem Kaiser nichts mehr lag. Thaddäus von Sessa, ein langjähriger Vertrauter des Kaisers und dessen Vertreter auf dem Konzil, nutzte bereits die erste Gelegenheit, um ein letztes Friedensangebot Friedrichs zu unterbreiten. Innozenz reagierte mit Misstrauen und Ablehnung: Zu viel habe Friedrich schon versprochen und nicht gehalten, soll er ausgerufen haben. Es werde ihm nicht mehr gelingen, das Urteil des Konzils abzuwenden. Walter von Ocre wurde nach Verona zu Friedrich geschickt und bekam von Innozenz 20 Tage Zeit um in kaiserlicher Begleitung oder wenigstens mit kaiserlichen Weisungen zurückzukehren. Der Papst versuchte klarzumachen, dass Friedrich nicht ihn, sondern die ganze Kirche bekämpfe. Als Beweis für Friedrichs Eidbrüche ließ er Urkunden verlesen, die wohl hauptsächlich Friedrichs Stellung als Lehnsmann der römische Kirche für das Königreich Sizilien und seine Schenkungs- und Garantieerklärungen für das Patrimonium Petri in Erinnerung rufen sollten. Thaddäus konterte die päpstlichen Angriffe mit Dokumenten, die nicht eingehaltene kirchliche Versprechungen dokumentierten. Seine Argumentation beeindruckte vor allem die englische Seite, die am ehesten für die kaiserliche Sache eintrat, während Spanien für die päpstliche warAuf der zweiten Vollversammlung wurden weitere Anklagepunkte präsentiert: Die Verfolgung der sizilischen Kirche, die häretischen Glaubensvorstellungen Friedrichs, insbesondere seine Kontakte zu sarazenischen Herrschern und sein angeblicher Verkehr mit Sarazenen-Mädchen, also sein unmoralischer Lebenswandel. Außerdem wurde die Gefangennahme von Prälaten, die zu einem von Gregor IX. nach Rom einberufenen Konzil reisen wollten, beklagt. Thaddäus versuchte, den Kaiser so gut wie möglich zu verteidigen und erreichte, dass Innozenz Friedrich die Möglichkeit einräumte, bis zum 17. Juli selbst vor dem Konzil zu erscheinen. Inzwischen sicherte sich der Papst die vollständige Zustimmung der Kardinäle zur Absetzung Friedrichs und sorgte wohl für die Formulierung der Absetzungsbulle. Außerdem ließ er 91 Urkunden, die Kaiser und Könige zugunsten der römischen Kirche ausgestellt hatten, allein 35 Privilegien Friedrichs II., zusammenstellen (Lyoner Transsumpte) und von 40 hochrangigen Konzilteilnehmern beglaubigen. Dies diente einerseits als Beweismittel gegen Friedrich, andererseits sollte dies die inzwischen erlangte Machtposition der römischen Kirche und ihre lehnsrechtlich begründete Oberherrschaft über eine stattliche Zahl europäische Könige belegen. Ohne auf Friedrich oder seine Gesandten zu warten, traf sich das Konzil am 17. Juli zu seiner Schlussversammlung. Innozenz verkündete die beschlossenen Konstitutionen und ließ de Lyoner Transsumpte verlesen. Noch einmal ergriff Thaddäus das Wort und bezweifelte zahlreiche Privilegien, sah aber, dass die Absetzung des Kaisers unabwendbar war und fasste schon vorneweg die Gründe für die Ungültigkeit einer solchen Entscheidung zusammen. Die fehlende, ordnungsgem? Ladung des Kaisers, die inhaltliche Unbestimmtheit der Klagepunkte, die Parteilichkeit des Papstes als Feind Friedrichs, seine Doppelrolle als Kläger und Richter. Innozenz wies Thaddäus? Einwände sofort zurück mit der Bemerkung, er habe ja ein allgemeines Konzil vor sich, verkündete die Absetzung des Kaisers und schloss nach Verlesung der Absetzungsbulle das Konzil. Dem Konzil gestand er keinerlei Mitsprache bei seinem Vorgehen oder der Formulierung der Absetzungsurkunde zu. Ausdrücklich nicht mit Billigung, sondern in Gegenwart des Konzils, fiel seine Entscheidung und er betonte später, das Konzil sei bloß der Feierlichkeit wegen präsent gewesen, er allein vollziehe aber die Verurteilung des Kaisers Kraft seiner apostolischen Vollgewalt. Innozenz hielt sich bei Begründung der Absetzung streng an die Kanonistik. Zur Sprache kamen nur die innerhalb des rechtlichen Rahmens relevanten Gesichtspunkte. Hatte Gregor VII. einst den Kaiser förmlich abgesetzt, so entzog Innozenz erstmals einem Gekrönten seine Ämter und Würden.

Das 2. Konzil von Lyon, das 1274 in Lyon unter Leitung Papst Gregors X. stattfand entschied über drei wichtige Fragen: Eine Union mit den Griechen, einen Kreuzzug und die Reformierung der Kirche.

Das Konzil von Vienne fand ab dem 16. Oktober 1311 bis 1312 statt. Dies war das 15. Allgemeine Konzil und wurde von Klemens V. einberufen. Das Konzil entschied, dass die Templer der ihnen 1307 vorgeworfenen Häresie und Blasphemie überführt worden seien. Der Papst übertrug in der Bulle vox in excelso den letzten Besitz der Templer den Johannitern.
Auf Antrag des rheinischen Prälaten wurde das fahrende Beginentum generell verboten und ihr Ordenshabit unter Androhung der Exkommunikation verbannt. Den übrigen Beginen und Begarden wurden Privilegien wie das Predigtrecht und das Beichthörrecht entzogen, sowie auch die Frauenseelsorge (cura monialium) verboten. Dies nahm der Klerus zum Anlass, auch die Rechte anderer religiöser Verbände zu beschneiden. Zum Beispiel die Terziaren der Bettelorden oder die geistige Kompetenz der Mendikanten.
Ebenfalls wurde die Bulle super cathedram von Bonifatius VIII. erneuert. Darin wurde verfügt, dass die Mendikanten jeweils den vierten Teil ihres Verdienstes (und ihrer Erbansprüche) der Kirche abliefern mussten. Diese Dekrete wurden jedoch erst 1317 veröffentlicht. Zudem wurde beschlossen, dass in den Universitäten Paris, Oxford, Bologna und Salamanca Lehrstühle für Hebräisch, Arabisch und Chaldäisch einzurichten seien.

Avignon ist als alte Papststadt bekannt. 1309 siedelte sich der Papst Klemens V. hier an. Sieben Päpste und mehrere Gegenpäpste haben in Avignon residiert.
Klemens V. (1305 - 1314; seit 1309 in Avignon)
Johannes XXII. (1316 - 1334)
Benedikt XII. (1334 - 1342)
Nikolaus V. (1328 - 1330; Gegenpapst)
Klemens VI. (1342 - 1352)
Innozenz VI. (1352 - 1362)
Urban V. der Glückliche (1362 - 1370)
Gregor XI. (1370 - 1378)
Klemens VII. (1378 - 1394; Gegenpapst)
Benedikt XIII. (1394 - 1409 und 1417; Gegenpapst)
Klemens VIII. (1423 - 1429; Gegenpapst)
Benedikt XIV. (1425 - 1430; Gegenpapst)

In der Schlacht von Nikopolis im Jahr 1396 wurde ein französisch-ungarisches Heer durch eine osmanische Streitmacht vernichtend geschlagen. Die Schlacht wird manchmal auch als der letzte Kreuzzug bezeichnet.

Das Konzil von Konstanz (1414 bis 1418) wurde von Kaiser Sigismund nach Deutschland an den Bodensee einberufen, um das Abendländische Schisma zu beenden. Ziele des Konzils waren
die causa unionis, die Frage der Kircheneinheit
die causa reformationis: die Frage der Kirchenreform
die causa fidei die Frage der kirchlichen Verkündigung und Sakramentenlehre

Das Abendländische Schisma, auch als Großes Schisma oder Großes Abendländisches Schisma bezeichnet, ist eine zeitweise Kirchenspaltung innerhalb der Römisch-Katholischen Kirche. Das Schisma dauerte von 1378 bis 1417 an. Im Gegensatz zum Beispiel zum Schisma in der Zeit Friedrich Barbarossas entstand dieses Schisma nicht unter der Einflussnahme eines weltlichen Herrschers. Zudem wirkte es sich auf das gesamte Abendland aus.

Konzil von Basel-Ferrara-Florenz (1431 - 1445)
Offiziell fand das Konzil in diesen drei Orten statt, da aber das Konzil von Basel selbstständig weitergeführt wurde, hat sich in der Forschung die Betrachtung dieses Konzils als zwei voneinander unabhängige Versammlungen -- einmal Basel, einmal Ferrara-Florenz -- durchgesetzt. Einberufen wurde das Konzil ursprünglich von Papst Martin V., der 1417 auf dem Konzil von Konstanz gewählt worden war, aber anders als dieses aber das Primat des Papstes, also dass der Papst über dem Konzil steht, vertrat. Die in Basel versammelten Konzilsväter gaben sich aber bald ein eigenes Statut und eine eigene Tagesordnung, die ihre Vorstellung vom Vorrang des Konzils über den Papst offen legten -- diese Position nennt man Konziliarismus.

Das Konzil von Trient (Tridentinum) war ein ökumenisches Konzil der katholischen Kirche, das in drei Sitzungsperioden zwischen 1545 und 1563 als Antwort auf die Reformation abgehalten wurde.

Das Erste Vatikanische Konzil (Vaticanum I) fand als 20. Konzil der römisch-katholischen Kirche vom 8. Dezember 1869 bis zum 20. Oktober 1870 statt. Das Konzil bildete den Höhepunkt des unter Papst Pius IX. (Pontifikat 1846-1878) begonnenen Versuchs, die Kräfte der katholischen Kirche straff zusammenzufassen und dem Liberalismus, der Demokratie, der modernen Naturwissenschaft, der nationalen Einigungsbewegung und vor allem der Arbeiterbewegung und dem Sozialismus entgegenzustellen. Nach dem Syllabus errorum (1864), der bestimmte Strömungen des 19. Jahrhunderts verdammte, wurde auf dem Konzil am 18. Juli 1870 die Unfehlbarkeit des Papstes (Infallibilität) verkündet und damit dem Papst die absolute Entscheidung in allen kirchendogmatischen und -rechtlichen Fragen zuerkannt. Mehrere Bischöfe lehnten diesen Beschluss zuerst ab, unterwarfen sich jedoch einige Zeit später. Auf stärkere Ablehung stieß der Beschluss im deutschsprachigen Raum bei zahlreichen Theologen, Kirchenrechtlern und Kirchenhistorikern an den Universitäten. Sie wurden exkommuniziert und verloren auf päpstliches Verlangen ihre Staatsämter. Die damit verbundenen Auseinandersetzungen trugen zur Konstituierung der Alt-Katholischen Kirche und zum Kulturkampf bei. Nach heftiger Debatte, Intervention zahlreicher Regierungen und Abreise von rund 200 Teilnehmern wurde am 18. Juli 1870 die Unfehlbarkeit des Papstes mit 433 gegen 2 Stimmen beschlossen. Außerdem wurde der Papst als höchstes Leitungsorgan in allen Fragen der gesamten Kirche bestätigt, womit das Interesse an weiteren Verhandlungen erlosch. Am 1. September besetzten italienische Truppen den Kirchenstaat, worauf das Konzil am 18. Oktober vorzeitig abgebrochen wurde. Das Konzil wurde daraufhin von Pius IX. auf gelegenere Zeiten vertagt, eine Fortführung fand jedoch nie statt.

Das Zweite Vatikanische Konzil (Vaticanum II), welches von der katholischen Kirche als das 21. Ökumenische Konzil angesehen wird, fand vom 11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965 statt. Das zweite vatikanische Konzil zeichnet sich vor allen anderen dadurch aus, dass es von Papst Johannes XXIII. ausdrücklich auf Grund einer Privatoffenbarung einberufen wurde und den Auftrag zu pastoralem und ökumenischem Denken enthielt. Der Papst wies ausdrücklich darauf hin, dass eine Modernisierung ogmatischer Sätze im Sinne ihrer Anpassung an das Verständnis des gegenwärtigen Zeitalters möglich und notwendig sei. Nach dem Tod von Papst Johannes XXIII. 1963 wurde das Konzil durch Papst Paul VI. fortgesetzt und beendet. Es plädierte für Religionsfreiheit und verstärkten Dialog mit Andersgläubigen. Das Zweite Vatikanische Konzil wurde als so genanntes pastorales Konzil einberufen, um zu betonen, dass es keine neuen Dogmen verkündete und keine ausdrücklichen Lehrverurteilungen vornahm. Ein lehrm?ger Aspekt seiner Aussagen ist dadurch jedoch nicht ausgeschlossen, sondern wird vorausgesetzt.

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Gebete und Texte

Kindergebete

Danke lieber Gott

Danke, lieber Gott, dass ich mit Dir reden darf,
ich kann dir alles sagen:
das was mich freut und das, was mich traurig macht;
auch das, was ich falsch gemacht habe.
Du hörst Dir alles geduldig an.
Du bist gut zu mir.
Begleite mich an diesem Tag,
damit ich keine falschen Wege gehe.



Gott, Vater im Himmel,
ein neuer Tag hat angefangen;
du schenkst ihn mir.
Ich freue mich und danke dir,
dass ich ihn leben darf.
Vor allem aber danke ich dir,
dass du überall und immer bei mir bist
und mich allezeit liebst;
das macht mich froh.
Zeige mir heute, was recht und was unrecht ist.
Hilf mir, gut zu sein.



Morgengebete

Heiliger Schutzengel

Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein.
Auch an diesem Tag bitte ich dich,
beschütze und bewache mich.



Lieber Gott

Lieber Gott, ich bin doch noch klein,
kann so vieles noch nicht allein.
Darum lass Menschen sein auf Erden,
die mir helfen, groß zu werden.
Die mich nähren, die mich kleiden,
die mich führen, die mich leiten,
die mich trösten, wenn ich weine.
Lieber Gott und dieses Eine :
Wenn ich es mal schlimm getrieben,
mach, dass sie mich trotzdem lieben.



Halte zu mir

Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.



Die Nacht ist vorbei

Die Nacht ist nun vorbei.
Die helle Sonne leuchtet neu.
Ich bin gesund und stehe auf.
Herr, segne meinen Tageslauf.

Wie fröhlich bin ich aufgewacht,
wie hab ich geschlafen sanft die Nacht!
Hab Dank im Himmel, du Vater mein,
dass du hast wollen bei mir sein.

Behüte mich auch an diesem Tag,
dass mir kein Leid geschehen mag.



Danke Gott für diesen Morgen

Danke, Gott, für diesen Morgen,
danke, dass du bei mir bist.
Danke für die guten Freunde
und dass du mich nie vergisst.
Danke für die Zeit zum Spielen,
für die Freunde, die du schenkst,
und dass du an dunklen Tagen
ganz besonders an mich denkst.





Abendgebete

Heiliger Schutzengel mein

Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein.
Steh in jeder Not mir bei,
halte mich von Sünden frei.
Führe mich an deiner Hand,
in das himmlische Vaterland.
In dieser Nacht ich bitte dich,
beschütze und bewache mich.



Müde bin ich

Müde bin ich, geh zur Ruh.
Schließe meine Augen zu.
Vater lass die Augen dein
über meinem Bette sein.
Alle die mir sind verwandt,
Herr lass ruhn in deiner Hand.
Alle Menschen groß und klein,
sollen Dir empfohlen sein.



Ich bin

Ich bin klein,
mein Herz ist rein,
soll niemand drin wohnen
als du mein liebes Jesulein.



Eh der Tag zu Ende geht

Eh der Tag zu Ende geht,
spreche ich mein Nachtgebet.
Danke Gott für jede Gabe,
die ich heut empfangen habe.
Bitte Gott für diese Nacht,
dass er mich im Schlaf bewacht.
Dass kein böser Traum mich weckt,
und das Dunkle mich nicht schreckt.
Doch kommt der helle Morgenschein,
lass mich wieder fröhlich sein.



Welch ein schöner Tag

Welch ein schöner Tag war heute,
lieber Gott und welche Freude,
hat er wieder mit gebracht,
dankbar sag` ich :?Gute Nacht?.



Alle meine Kuscheltiere

Alle meine Kuscheltiere deck` ich zu ganz sacht,
der Katze und dem Känguru sag` ich nun gute Nacht.

In deinem Schutz, lieber Gott, kann ich ganz sicher sein.
Du hälst die Wacht die lange Nacht, so schlaf ich ruhig ein.

Schön ist dieser Tag gewesen, bette dankbar mich zur Ruh.
Kuschel mich ins Sternenkissen, schließe meine Augen zu.

Spatz und Amsel sind nun still, Silberstern glänzt in der Nacht.
Lieber Gott, behüte mich, halt du über uns die Wacht.







Tischgebete

Alle guten Gaben

Alle guten Gaben,
alles, was wir haben,
kommt, o Herr von dir,
dank sei dir dafür.



Heute habe ich doch vergessen

Heute habe ich doch vergessen,
dir zu danken vor dem Essen!
Magen voll ? und Teller leer,
so danke ich dir halt hinter her.
Amen.



Segen Vater

Segne, Vater unser Essen,
segne, Vater unser Brot.
Lass uns jene nicht vergessen,
die da hungernd sind, in Not.



O Gott

O Gott, von dem wir alles haben,
wir danken dir für diese Gaben.
Du speisest uns, weil du uns liebst.
O segne auch, was du uns gibst. Amen.
Wir haben hier den Tisch gedeckt

Wir haben hier den Tisch gedeckt,
doch nicht mit unsren Gaben.
Vom Schöpfer, der das Leben weckt,
kommt alles, was wir haben.



?Vater unser?, einmal ganz anders

Das Gebet, ein Zwiegespräch mit Gott?

?Vater unser, der du bist im Himmel ...?

?Ja??

?Unterbrich mich nicht, ich bete.?

?Aber du hast mich doch angesprochen!?

?Ich dich angesprochen? äh...nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel.?

?Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht?s?

?Geheiligt werde dein Name...?

?Meinst du das ernst??

?Was soll ich ernst meinen??

?Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst. Was bedeutet das denn??

?Es bedeutet... es bedeutet... meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet! Woher soll ich das wissen??

?Es heißt, dass du mich ehren willst, dass ich dir einzigartig wichtig bin, dass dir mein Name wertvoll ist.?

?Aha. Hm. Ja, das verstehe ich. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden...?

?Tust du was dafür??

?Dass dein Wille geschieht? Natürlich! Ich gehe regelm?g zum Gottesdienst, ich zahle Gemeindebeitrag und Missionsopfer.?

?Ich will mehr: dass dein Leben in Ordnung kommt, dass deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden;, dass du von anderen her und für andere denken lernst; dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, auch dein Vermieter und dein Chef. Ich will, dass Kranke geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden; denn alles, was du diesen Leuten tust, tust du doch für mich.?

?Warum hältst du das ausgerechnet mir vor? Was meinst du, wie viele stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen. Schau sie doch an!?

?Entschuldige! Ich dachte, du betest wirklich darum, dass mein Herrschaftsbereich kommt und mein Wille geschieht. Das fängt nämlich ganz persönlich bei dem an, der darum bittet. Erst wenn du dasselbe willst wie ich, kannst du ein Botschafter meines Reiches sein.?

?Das leuchtet mir ein. Kann ich jetzt mal weiterbeten? Unser tägliches Brot gib uns heute...?

?Du hast Übergewicht, Mann! Deine Bitte beinhaltet die Verpflichtung, etwas dafür zu tun, dass die Millionen Hungernden dieser Welt ihr tägliches Brot bekommen.?

?Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...?

?Und Heinz??

?Heinz? Jetzt fang auch noch von dem an! Du weißt doch, dass er mich öffentlich blamiert hat, dass er mir jedes mal dermaßen arrogant gegenübertritt, dass ich schon wütend bin, bevor er seine herablassenden Bemerkungen äußert. Und das weiß er auch! Er nimmt mich als Mitarbeiter nicht ernst, er tanzt mir auf dem Kopf herum, dieser Typ...?

?Ich weiß, ich weiß. Und dein Gebet??

?Ich meinte es nicht so.?

?Du bist wenigstens ehrlich. Macht dir das eigentlich Spaß, mit soviel Bitterkeit und Abneigung im Bauch herumzulaufen??

?Es macht mich krank!?

?Ich will dich heilen. Vegib Heinz, und ich vergebe dir. Dann ist Arroganz und Hass Heinz Sünde und nicht deine. Vielleicht verlierst du Geld; ganz sicher verlierst du ein Stück Image, aber es wird dir Frieden ins Herz bringen.?

?Hm. Ich weiß nicht, ob ich mich dazu überwinden kann.?

?Ich helfe dir dabei.?

?Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen...?

?Nichts lieber als das! Meide bitte besser Personen oder Situationen, durch die du versuchst wirst.?

?Wie meinst du das??

?Du kennst doch deine schwachen Punkte. Unverbindlichkeit, Finanzverhalten, Sexualität, Aggression, Erziehung. Gib dem Versucher keine Chancen!?

?Ich glaube, dies ist das schwierigste Vaterunser, das ich je betete. Aber es hat zum ersten Mal etwas mit meinem alltäglichen Leben zu tun.?

?Schön! Wir kommen vorwärts. Bete ruhig zu Ende.?

?Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.?

?Weißt du, was ich herrlich finde? Wenn Menschen wie du anfangen, mich ernst zu nehmen, echt zu beten, mir nachzufolgen und dann das tun, was mein Wille ist; wenn sie merken, dass ihr Wirken für das Kommen meines Reiches sie letztlich selbst glücklich macht.?

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Messgewänder ABC

Albe Die Albe ist aus der knöchellangen aus römischer Zeit entstanden. Das Wort ?Albe? leitet sich aus dem lateinischen ?albus? (=weiß) ab.
Die Albe wird jeweils in der liturgischen Tagesfarbe getragen! Es gibt davon diverse Formen, die traditionelle ist um die Hüfte mit einem Zingulum (=Strick) zusammen geschnürt. Die Stola wird darunter getragen. Eine andere Form ist die Gewand- und Mantelalbe, wobei hier die Stola darüber getragen wird.

Stola Die Stola ist ein schmaler Schal (Schärpe) in der jeweiligen liturgischen Tagesfarbe.Die Stola wird als Amtszeichen des Priesters angelegt, wenn er keine anderen liturgischen Gewänder trägt. Über beide Schultern, nach vorne herab hängend.
Auch der Diakon trägt sie als Amtskleidung, jedoch quer getragen (von linker Schulter zur rechten Körperseite).

Messgewand (Casel) Es ist das Hauptgewand des Priesters bei den Messen.Dieses war ursprünglich ein altrömischer Schutzmantel, wurde im Laufe der Zeit wegen der Stoffpreise (edle Stoffe sind kostspielig) gekürzt. In der heutigen Zeit ist das Messgewand wieder länger, dafür merkbar schlichter geworden.

Gürtel und Zingulum Je nach Art der Albe wird entweder der Gürtel oder das Zingulum verwendet, um die Albe um die Taille zusammen zu schnüren zu können.
Dieses gibt es in verschiedenen Farben.

Talar und Rochett (Chorrock) Der Priester kann Talar und Rochett an Stelle einer Albe tragen.
Der Talar ist ähnlich einem schwarzen Mantel.
Das Rochett ist hemdartig und weiß, reicht meist bis in Kniehöhe.
Es wird stets über den Talar getragen

Chormantel Dieser prunkvolle Mantel ist lange und reich an Verzierungen.
Der Priester trägt ihn ausschließlich bei feierlichen Andachten. Für den sakramentalen Segen wird dem Priester zusätzlich, vom Sakristan oder Ministrant, das Velum umgelegt zum Anfassen der Monstranz!

Velum Das Velum, ein mit einem Kreuz besticktem, überbreite Stola ist ein Ehrfurchtszeichen vor dem Leib Christi!
Es wird also zum Anfassen der Monstranz verwendet.

Liturgische Farben

In der Liturgie wechseln die Farben des Messgewandes, der Stola und des Velums. Diese Farbe ist abhängig vom Tag im Kirchenjahr, sowie welche Gedenktage oder Feste jeweils gefeiert werden.

Weiß Farbe der Festlichkeit, der Klarheit und des Lichtes. Verwendet in der Oster- und Weihnachtszeit, an den Festen des Herrn, Muttergottesfesten, Gedenktagen der Heiligen (außer Märtyrer), Fest der Engel.

Rot Farbe des Feuers (des Geistes Gottes), des Blutes, nicht zu letzt der Liebe

Verwendet am Palmsonntag, Karfreitag und an Pfingsten.
Zu dem an Märtyrerfesten.

Grün Farbe der Hoffnung

Verwendet an Wochen- und Sonntagen im Jahreskreis.

Schwarz Farbe der Trauer

Verwendet wahlweise bei Begräbnissen und Trauergottesdiensten.

Violett Farbe der Umkehr und der Buße

Verwendet im Advent und Fastenzeit. Wahlweise bei Begräbnissen und Trauergottesdiensten.

Rosa Farbe der Freunde

Verwendet am 3. Advents- und 4. Fastensonntag

Gold Farbe des Festlichkeit

Kann statt jeder Farbe genommen werden, wenn es dem Anlass entspricht.

 

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Namenstage

Namenstagsliste




Januar

1. Neujahr
2. Makarius, Gregor, Otfried
3. Genoveva, Odilo
4. Angelika, Christiane
5. Emilia, Johann Nep.
6. Heilige 3 Könige
7. Reinhold, Valentin
8. Severin, Erhard, Gudula
9. Adrian, Julian, Alice
10. Paul Eins., Leonie
11. Thomas v.C.
12. Ernst, Tatjana, Xenia
13. Jutta, Hilmar, Hilarius
14. Rainer, Felix, Engelmar
15. Arnold, Romedius, Mauro
16. Marcel, Tilman, Dietwald
17. Anton Eins., Rosalind
18. Margitta, Ulfried (Uwe)
19. Mario, Pia, Martha
20. Fabian, Sebastian, Ursula
21. Agnes, Meinrad, Ines
22. Vinzenz, Dietlinde
23. Hartmut, Emerentia
24. Franz v. S., Vera, Thurid
25. Pauli Bekehrg., Wolfram
26. Timotheus u. Titus, Paula
27. Angela, Alrun
28. Manfred, Thomas v. A.
29. Gerhard (Gerd), Josef Fr.
30. Martina, Adelgunde
31. Johannes B., Marcella



Februar

1. Brigitta, Reginald, Barbara
2. Mariä Lichtmess, Bodo
3. Blasius, Ansgar (Oskar)
4. Andreas C., Veronika
5. Agatha, Albuin
6. Dorothea (Doris), Paul M.
7. Richard, Ava, Ronan
8. Elfrieda, Hieronymus
9. Apollonia, Anne-Kathrin
10. Scholastika, Siegmar
11. Maria Lourdes, Theodora
12. Benedikt, Eulalia
13. Christina, Irmhild, Adolf
14. Valentin, Cyrill, Method
15. Siegfried, Jovita, Georgia
16. Juliana (Liane)
17. Alexis, Benignus
18. Constanze, Simon(e)
19. Irmgard (Irma), Hedwig
20. Corona, Falko, Jacinta
21. Petrus D., Gunhild, Enrica
22. Petri Stuhlfeier, Isabella
23. Romana, Raffaela, Polyk.
24. Matthias
25. Walburga
26. Gerlinde, Ottokar, Edigna
27. Gabriel, Marko, Baldur
28. Roman, Silvana, Oswald
29. Schalttag, Oswald



März

1. Albin, Roger, Leontina
2. Volker, Agnes, Karl
3. Kunigunde, Camilla, Leif
4. Kasimir, Edwin, Humbert
5. Gerda, Olivia, Dietmar
6. Fridolin, Nicola, Rosa
7. Reinhard, Felicitas, Perpet.
8. Johannes v.G., Gerhard
9. Franziska, Bruno
10. Emil, Gustav, 40 Märtyrer
11. Rosina, Alram
12. Beatrix, Almut, Serafina
13. Judith, Pauline, Leander
14. Mathilde, Eva (Evelyn)
15. Klemens; Louise
16. Herbert, Rüdiger
17. Gertr(a)ud, Patrick
18. Edward, Sibylle, Cyrill
19. Josef, Josefa, Josefine
20. Claudia, Wolfram
21. Christian, Axel, Emilia
22. Lea, Elmar, Reinhilde
23. Otto, Rebekka, Toribio
24. Karin, Elias, Heidelinde
25. Verkündigung d. Herrn
26. Ludger, Manuel (a)
27. Augusta, Heimo, Ernst
28. Guntram, Ingbert
29. Helmut, Ludolf, Berthold
30. Amadeus, Diemut
31. Cornelia (Conny, Nelly)



April

1. Irene (Irina), Hugo
2. Franz v.P., Mirjam, Sandra
3. Richard
4. Isidor, Konrad (Kurt)
5. Crescentia, Vinzenz F.
6. Sixtus
7. Ralph, Johann Baptist
8. Walter, Beate, Rose-Marie
9. Waltraud, Casilda
10. Gernot, Holda, Ezechiel
11. Stanislaus, Hildebrand
12. Herta, Julius, Zeno
13. Ida, Hermenegild, Gilda
14. Ernestine, Erna, Elmo
15. Anastasia, Una, Damian
16. Bernadette, Magnus
17. Eberhard, Wanda, Isadora
18. Werner, Wigbert
19. Gerold, Emma, Leo, Timo
20. Odetta, Hildegund
21. Alexandra, Anselm
22. Alfred, Kaj, Leonidas
23. Georg (Jörg, Jürgen)
24. Wilfried, Egbert, Virginia
25. Markus Ev., Erwin
26. Helene, Consuela
27. Zita, Petrus C, Montserrat
28. Hugo, Pierre, Ludwig
29. Katharina v.S., Roswitha
30. Pauline, Silvio, Pius V.



Mai

1. Josef d. Arbeiter
2. Siegmund, Boris, Zoë
3. Philipp u. Jakob, Viola
4. Florian, Guido, Valeria
5. Gotthard, Sigrid, Jutta
6. Gundula, Antonia, Britto
7. Gisela (Silke), Notker
8. Ida, Ulrike (Ulla), Klara
9. Beat, Caroline, Volkmar
10. Isidor, Gordian, Liliana
11. Joachim, Mamertus
12. Pankratius, Imelda, Joana
13. Servatius, Rolanda
14. Bonifatius, Ismar
15. Sophie (Sonja), Hertraud
16. Johann Nepomuk, Adolf
17. Dietmar, Pascal,Antonella
18. Erich (Erika), Johannes I.
19. Ivo (Yvonne), Kuno
20. Bernhardin, Elfriede,Mira
21. Hermann, Wiltrud, Konst.
22. Julia, Rita, Ortwin
23. Renate, Désirée, Alma
24. Dagmar, Esther
25. Urban, Beda, Magdalene
26. Marianne, Philipp N.
27. August, Bruno, Randolph
28. Wilhelm, German
29. Erwin, Irmtraud, Maximin
30. Ferdinand, Johanna
31. Petra, Mechthild, Helma



Juni

1. Simeon, Silka, Silvana
2. Armin, Erasmus, Blandina
3. Karl, Silvia, Hildburg
4. Christa, Klothilde, Iona
5. Winfried Bonifatius, Erika
6. Norbert, Bertrand, Kevin
7. Robert, Gottlieb, Anita
8. Medardus, Elga, Chlodwig
9. Grazia, Annamaria, Ephr.
10. Diana, Heinrich, Heinz
11. Paula, Barnabas, Alice
12. Guido, Leo III., Florinda
13. Antonius v.P., Bernhard
14. Hartwig, Meinrad
15. Veit, Lothar, Gebhard
16. Benno, Luitgard, Quirin
17. Adolf, Volker, Alena
18. Elisabeth (Ilsa), Marina
19. Juliana, Romuald
20. Adalbert, Florentina
21. Alois (ia), Alban, Ralf
22. Rotraud, Thomas M.
23. Edeltraud, Ortrud, Marion
24. Johannes d.T., Reingard
25. Eleonora (Ella), Dorothea
26. David, Konstantin, Vigil.
27. Hemma, Heimo, Cyrill
28. Harald, Ekkehard, Irenäus
29. Peter u. Paul, Gero
30. Otto, Bertram, Ehrentrud



Juli

1. Dietrich, Aaron, Theobald
2. Mariä Heimsuchg, Wiltrud
3. Thomas Ap., Ramon (a)
4. Ulrich, Berta, Elisabeth
5. Albrecht, Kira, Letizia
6. Marietta G., Goar, Isaias
7. Willibald, Edda, Firmin
8. Kilian, Amalia, Edgar
9. Veronika, Hermine
10. Knud, Engelbert, Raphael
11. Olga, Oliver, Benedikt
12. Siegbert, Henriette, Felix
13. Heinrich, Sarah, Arno
14. Roland, Camillo, Goswin
15. Bonaventura, Egon
16. Carmen, Irmgard
17. Gabriella, Charlotte
18. Arnulf (Ulf), Friedrich
19. Marina, Reto, Bernold
20. Margaretha (Greta), Elias
21. Daniel (a), Stella, Julia
22. Magdalena (Marlene)
23. Birgitta (Birgit), Liborius
24. Christoph, Sieglinde
25. Jakob d.Ä., Valentina
26. Anna u. Joachim, Gloria
27. Rudolf (Rolf), Pantaleon
28. Adele (Ada), Innozenz
29. Martha, Olaf, Ladislaus
30. Ingeborg (Inga), Petrus C.
31. Ignatius, Joseph v. Ar.



August

1. Alfons, Kenneth, Peter F.
2. Eusebius, Adriana, Julian
3. Lydia, August, Nikodemus
4. Johannes M.V., Rainer
5. Oswald, Maria Schnee
6. Christi Verklärung, Gilbert
7. Cajetan, Afra, Albert
8. Dominik, Cyriak, Elgar
9. Edith, Altmann, Roman
10. Laurenz (Lars), Astrid
11. Klara, Philomena, Donald
12. Radegunde, Innozenz XI.
13. Hippolyt, Marko, Cassian
14. Meinhard, Maximilian K.
15. Mariä Himmelfahrt
16. Stefan, Rochus, Alfried
17. Gudrun, Hyazinth, Janine
18. Helena, Rainald, Claudia
19. Sebald, Johann E., Julius
20. Bernhard (Bernd), Ronald
21. Pius X., Maximilian
22. Regina (Maria Regina)
23. Rosa, Isolde, Zachäus
24. Bartholomäus, Michaela
25. Ludwig, Elvira, Ebba
26. Patricia, Miriam, Teresa
27. Monika, Gebhard, Vivian
28. Augustin, Adelinde, Aline
29. Johannes? Enthauptung
30. Felix, Heribert, Rebekka
31. Raimund, Aidan, Paulinus



September

1. Verena, Ruth, Ägidius
2. Ingrid, René, Salomon
3. Gregor, Silvia, Phoebe
4. Rosalie, Ida, Iris, Irmgard
5. Roswitha, Urs, Hermine
6. Magnus, Gundolf, Bertram
7. Regina, Otto, Ralph
8. Mariä Geburt, Adrian
9. Otmar, Edgar, Pedro Cl.
10. Diethard, Isabella, Carlo
11. Helga, Felix u. Regula
12. Maria Namen, Gerfried
13. Notburga, Tobias, Johann.
14. Kreuzerhöhung, Albert
15. Dolores, Melitta (Melissa)
16. Ludmilla, Cornelius
17. Hildegard, Robert, Ariane
18. Lambert, Herlinde, Rica
19. Wilhelmine, Januarius
20. Hertha, Eustach., Candida
21. Matthäus, Deborah, Jonas
22. Mauritius, Emmeram
23. Linus, Thekla, Gerhild
24. Rupert, Virgil, Gerhard
25. Klaus, Serge, Irmfried
26. Kosmas, Damian, Cosima
27. Vinzenz, Hiltrud, Dietrich
28. Wenzel, Lioba, Giselher
29. Michael (a), Gabriel (a)
30. Hieronymus, Urs u Victor



Oktober

1. Remigius; Theresia v.L..
2. Schutzengelfest, Gideon
3. Ewald, Udo, Bianca
4. Franz v.A., Edwin, Aurora
5. Herwig, Meinolf, Gallina
6. Bruno, Adalbero, Melanie
7. Rosa Maria, Justina, Jörg
8. Günther, Laura, Hannah
9. Sibylle, Sara, Dionys
10. Viktor, Samuel, Gereon
11. Alexander, Manuela
12. Maximilian, Horst, Pilár
13. Koloman, Edward
14. Burkhard, Calixtus
15. Theresia v.A., Aurelia
16. Hedwig, Gallus, Gordon
17. Rudolf, Marie-Louise
18. Lukas, Gwenn, Justus
19. Frieda, Isaak, Paul v. K.
20. Wendelin, Ira (Irina)
21. Ursula (Ulla), Celina
22. Cordula, Salome, Ingbert
23. Johannes C., Severin, Uta
24. Anton, Armella, Alois(ia)
25. Ludwig (Lutz), Darja
26. Amand., Albin, Wieland
27. Sabina, Wolfhard, Christa
28. Simon u. J. Thaddäus
29. Ermelinda (Melinda)
30. Dieter, Alfons, Angelo
31. Wolfgang, Quentin



November

1. Allerheiligen
2. Allerseelen
3. Hubert, Pirmin, Martin P:
4. Karl (Karla), Modesta
5. Emmerich, Zacharias
6. Leonhard, Christine
7. Engelbert, Carina, Willibr.
8. Gottfried, Willehad
9. Theodor, Herfried, Roland
10. Leo, Andrea(s), Jens
11. Martin, Senta, Mennas
12. Christian, Kunibert
13. Eugen, Stanislaus, Livia
14. Sidonia, Nikolaus T.
15. Leopold (ine), Albert
16. Margarita, Otmar
17. Gertrud, Hilda, Florin
18. Odo, Alda, Roman
19. Elisabeth (Bettina, Lisa)
20. Edmund, Corbinian, Felix
21. Amalie (Amelia), Rufus
22. Cäcilia (Silja), Salvator
23. Clemens, Detlef, Columb.
24. Flora, Albert, Chrysogon
25. Katharina (Kathrin, Katja)
26. Konrad (Kurt), Anneliese
27. Uta, Brunhilde, Albrecht
28. Berta, Jakob
29. Friedrich (Friederike)
30. Andreas (Andrea),Volkert



Dezember

1. Blanka, Natalie, Eligius
2. Bibiana, Lucius, Jan
3. Franz Xaver, Jason
4. Barbara, Johannes v.D.
5. Gerald, Reinhard, Niels
6. Nikolaus, Denise, Henrike
7. Ambros, Farah, Benedikte
8. Mariä Empfängnis, Edith
9. Valerie, Liborius, Reinmar
10. Emma (Imma), Loretta
11. Arthur, Damasus, Tassilo
12. Johanna, Hartmann
13. Lucia, Ottilia, Jodok
14. Berthold, Johannes v.K.
15. Christiane (Nina), Paola
16. Adelheid (Heidi, Elke)
17. Lazarus, Jolanda, Viviana
18. Esperanza, Luise, Gratian
19. Susanna, Benjamin
20. Julius, Holger, Eike
21. Ingmar (Ingo), Hagar
22. Jutta, Francesca-Saveria
23. Victoria, Johannes C.
24. Hl. Abend, Adam u. Eva
25. Christfest (Weihnachten)
26. Stephan, Stephanie
27. Johannes Ev., Fabiola
28. Unschuldige Kinder
29. David, Tamara, Jessica
30. Hermine (Minna, Herma)
31. Silvester, Melanie

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Sakramente

Sakramente

Die Kirche wird unter anderem auch durch Heilige Zeichen sichtbar. Das sind die Sakramente.



Es gibt 7 Sakramente:
1. Taufe; 2. Bußsakrament; 3. Heilige Kommunion; 4. Firmung; 5. Ehesakrament; 6. Priesterweihe; 7. Krankensalbung.

Die Taufe, Firmung, Ehesakrament und die Priesterweihe werden nur einmal gespendet. Das Bußsakrament (Beichte), die Kommunion und die Krankensalbung können häufiger empfangen werden.

Taufe:
Wenn Sie oder Ihr Kind getauft werden möchten, dann melden Sie sich bitte zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro. Bringen Sie bitte das Familienstammbuch und bei Kindern die Bescheinigung f. relig. Zwecke mit. Dort wird ein Antrag ausgefüllt und Ihnen wird die weitere Vorgehensweise erklärt.

Bußsakrament (Beichte):
Das Bußsakrament wird an jedem Samstag ab 17.30 Uhr im Beichtstuhl der Kirche gespendet. Nach Absprache mit dem Pfarrer ist auch ein Beichtgespräch möglich. Die erste Beichte bei Kindern wird im Zusammenhang mit der Ersten Hl. Kommunion gespendet, auf das die Kinder im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung gesondert vorbereitet werden.

Heilige Kommunion:
Der Empfang der Heilige Kommunion ist in jeder Hl. Messe möglich. Die Kinder werden ab dem 3. Schuljahr auf den Empfang der Hl. Kommunion vorbereitet. Die Kurse beginnen ab 01. Oktober. Das Fest der Erstkommunion ist immer am Weissen Sonntag. Den Kranken Gläubigen wird die Hl. Kommunion am Herz-Jesu-Freitag (1. Freitag im Monat) auch ins Haus gebracht. Sollten Sie kranke oder ältere gebrechliche Mitbewohner haben, die die Hl. Kommunion wünschen, dann wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro.

Firmung:
Das Sakrament der Firmung wird in unserer Pfarrgemeinde alle drei Jahre gespendet. Eingeladen werden zu einem Firmkurs die 6.,7. Und 8. Schuljahre. Termin: ab 01. Oktober jeden Freitag 18.00 - 20.00 Uhr. Sie können sich aber auch jederzeit an das Pfarrbüro wenden. Sollten Erwachsene gefirmt werden, so wenden Sie sich bezüglich der Erwachsenenvorbereitung an das Pfarrbüro.

Ehesakrament:
Für die kirchliche Hochzeit melden Sie sich bitte frühzeitig im Pfarrbüro an (Ca. 8 Monate vorher). Hier werden Ihre Daten aufgenommen und es werden weitere organisatorische Dinge besprochen, wie z. B. Termine für einen Ehevorbereitungskurs, Ablauf der Trauung ? Im Gespräch mit dem Pfarrer wird auch der Ablauf der Trauung durchgesprochen.

Priesterweihe:
Auch die Priesterweihe ist ein Hl. Sakrament. Sollten Sie Fragen hierzu haben, dann wenden Sie sich bitte an den Pfarrer oder an einen Priester Ihres Vertrauens!

Krankensalbung:
Die Krankensalbung (die früher fälschlicherweise ?letzte Ölung? genannt wurde) kann häufiger empfangen werden, vor allem aber in Todesgefahr. Die Krankensalbung ist eine Stärkung auf unserem Weg zu Gott. Bei Verstorbenen wird keine Salbung gespendet! Aber es darf und soll natürlich für den Verstorbenen gebetet werden. Tritt ein Todesfall in Ihrer Familie ein, dann wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an das Pfarramt und benachrichtigen Sie ein Beerdigungsunternehmen.

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Wissenswertes

Alles über Hostien

Was ist eine Hostie?

An dem Tag, an dem Jesus das Abendmahl eingesetzt hat (NT, Lukas-Evangelium 22,1), feierte er mit seinen Jüngern das traditionell jüdische Passah-Mahl seiner Zeit, ein Fest zum Gedenken an den Auszug der Israeliten aus Ägypten (AT, 2.Buch Mose, Kapitel 12).

Jesus wusste, dass er das letzte Mal mit seinen Jüngern gemeinsam essen und trinken würde. Und er wusste auch, dass sie nach seinem Tod für ihren Weg ohne ihn Stärke und Hilfe brauchen würden. Jesus dachte an das Volk Israel auf seinem Weg durch die Wüste, dem Gott für diese 40 Jahre lang dauernden Wanderung das Mitnehmen von ungesäuertem Brot aufgetragen hatte.

Dieses ungesäuerte Brot lag auch bei diesem letzten Mahl auf dem Tisch. Jesus verglich es mit seinem Leib, der wie das Brot zerbrochen würde zur Stärkung aller, die an ihn glaubten (Lukas 22, 19; 1.Korintherbrief 11, 23-26).

Denkt man über das Brot nach, dann fällt einem ein, dass auch das Weizenkorn zuvor in der Erde sterben muss, damit neuer Weizen wächst ? und dass auch die Körner wieder sterben müssen, damit Mehl und Brot entstehen kann, das Brot, dass uns Kraft gibt, aber auch geopfertes Leben ist.

Dieser natürliche Vorgang ist ein Gleichnis für den Opfertod Jesu. In der zerbrochenen Oblate ist der Herr Christus gegenwärtig bei seiner Gemeinde, die er nie verlässt, wenn er auch von den Jüngern weggerissen wird.



Der Begriff Hostie

Der Begriff ?Hostie? stammt aus dem Lateinischen mit der Bedeutung ?Opfertier?.

Hier wird ein Leben geopfert, um anderen zu helfen. Schon im 8. Jhdt. Wurde zur Tradition, das ungesäuerte Brot in Form von runden, flachen Scheiben beim Abendmahl zu reichen. Diese Brotscheiben wurden mit Symbolen oder Bildern verziert. Damals war das Abendmahl ein Essen zur Stärkung der Teilnehmenden, zur Gemeinschaft untereinander und zum Gedächtnis an den Tod Jesu. Das sollte auch jede Hostie bezeugen.



Das gibt uns das Brot beim Abendmahl

Es stärkt uns, so wie Menschen, die auf dem Weg sind, immer wieder Stärkung brauchen. Es gibt uns Gewissheit, dass Christus für mich ganz persönlich seinen Opfertod gestorben ist und dass er mich lieb hat; was ich falsch mache, Geschwisterschaft, die füreinander einstehen und sich auf dem Weg beistehen.

Es befähigt uns, die großen Taten Gottes weite zu sagen und auf dem richtigen Glaubensweg zu bleiben.

In der kath. Eucharistiefeier wird Brot verwandelt in den Leib des Herrn. Jesus schenkt sich den Menschen wirklich als Speise und Trank.

Schutzpatronen

Apotheker - Michael
Arbeiter - Josef
Architekten - Barbara
Artillerie - Barbara
Ärzte - Lukas, Pantaleon
Autofahrer - Christophorus
Bäcker - Nikolaus
Bauern - Isidor, Georg
Bergleute - Anna
Bildhauer - Petrus, Stefanus
Buchbinder - Lukas
Buchdrucker - Augustinus
Buchhändler - Johannes
Dachdecker - Barbara
Drechsler - Erasmus
Fernsehen - Klara von Assisi
Feuerwehr - hl. Florian
Fischer - Petrus
Flieger - Elias
Förster - Hubertus
Gastwirte - Abraham
Gelehrte - Hieronymus
Glaser - Markus
Handwerker - Josef
Hausfrauen - Anna, Martha
Infanterie - Mauritius
Jäger - Hubertus
Journalisten - Franz von Sales
Juristen - Ivo
Kaufleute - Michael
Künstler - Lukas
Maurer - Stefanus
Musiker - Cäcilia
Politiker - Jeanne d?Arc
Postboten - Gabriel
Redakteure - Franz von Sales
Reiter - Georg, Michael
Schauspieler - Genesius, Pelagia
Schornsteinfeger - Florian
Schriftsteller - Franz von Sales
Seeleute - Erasmus
Soldaten - Georg, Martin
Studenten - Aloysius
Uhrmacher - Petrus
Weber - Paulus
Weltraumfahrer - Josef von Cupertino
Winzer - Urban
Zimmerleute - Josef

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